Wacker Silicones verstärkt Vertrieb und Service in Asien

16.07.2013 Wacker Silicones, der umsatzstärkste Geschäftsbereich des Münchner Chemiekonzerns Wacker Chemie, baut seine operativen und vertrieblichen Strukturen im Raum Asien weiter aus. Dadurch soll das wachsende Silicongeschäft auf dem asiatischen Kontinent weiter voran getrieben werden.

Wacker Silicones verstärkt Vertrieb und Service in Asien

Wacker Silicones baut seine operativen und vertrieblichen Strukturen in Asien weiter aus. Im Bild: Silikondichtung aus einem Silikonkautschuk des Herstellers (Bild: Wacker Chemie)

Deshalb hat sich der Bereich regional verstärkt und zusätzliche Teams zur Betreuung lokaler Märkte in Asien aufgestellt. Ebenfalls neu eingeführt wurden Querschnittsfunktionen für die Bereiche Geschäfts- und Produktentwicklung mit globaler Zuständigkeit. Ihre Aufgabe ist es, den Wissenstransfer sowie den Kompetenzaufbau in den Regionen zu fördern.

Seit März sind 5 neue Business Teams in der Region Asien tätig. Sie werden von den Standorten Singapur, Mumbai (Indien), Jincheon (Südkorea) und Shanghai (China) aus die jeweiligen Kunden vor Ort betreuen. Damit setzt der Geschäftsbereich seine 2009 begonnene Regionalisierung konsequent fort. Alle Teams nutzen neben den lokalen Vertriebsstrukturen auch die technischen Zentren in ihrer jeweiligen Region. Dort werden Produkte an lokale Rohstoffe und Anforderungsprofile der Kunden angepasst. Der Geschäftsbereich Silicones beliefert zahlreiche Schlüsselindustrien in der Region Asien, unter anderem die Körperpflege-, Textil-, Papier- und kunststoffverarbeitende Industrie.

Im Zuge der Neuausrichtung wurden außerdem die Zuständigkeiten für die Regionen Europa, Mittlerer Osten, Afrika und Südamerika (EMEA/LATAM) sowie Nord- und Mittelamerika (NCA) neu geordnet. „Kunden in diesen Ländern stellen häufig andere Anforderungen an unsere Produkte als Kunden in unserem Heimatmarkt Europa“, erläutert Dr. Christian Hartel, Leiter des Geschäftsbereichs Wacker Silicones, die Maßnahme. „Durch die Neuausrichtung und durch die Schaffung zusätzlicher regionaler Teams sind wir in der Lage, die stark wachsenden Märkte Asiens noch effektiver zu betreuen, ohne unsere angestammten Märkte in Europa und in Nordamerika zu vernachlässigen.“

Die regionalen Teams werden durch global agierende Teams zur Geschäfts- und Produktentwicklung unterstützt. Diese Teams haben mehrere Aufgaben: Sie koordinieren länderübergreifend Marketing-strategien und Produktportfolios. Außerdem sorgen sie für einen verstärkten Wissenstransfer und treiben den Kompetenzaufbau in den Regionen voran. „Die Schwellenländer Asiens wachsen sehr dynamisch. Mit unserem Regionalisierungskonzept schaffen wir die Voraussetzung, dass wir das Wachstum in diesen hoch interessanten Märkten noch erfolgreicher und noch zielgerichteter als bisher begleiten können“, betont Hartel. Die Neuausrichtung sieht den Aufbau eines engmaschigen Netzwerk von Experten in der Region vor. „Nicht nur die Qualität unserer Produkte, auch unser technischer Service sind hier ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.“

Der Geschäftsbereich wird zudem seine Forschung und Entwicklung verstärkt an den Markterfordernissen und den Bedürfnissen seiner Kunden ausrichten. „Wir wollen uns in Zukunft noch stärker auf unsere technologischen Kernkompetenzen, beispielsweise in der Automobil-, Elektronik-, Gesundheits- und Energieindustrie konzentrieren“, betont der Bereichsleiter. Auch der Umsatzbeitrag durch neue Produkte soll in den nächsten Jahren weiter wachsen. „Unsere Kunden wollen wissen, was sie in den nächsten drei bis fünf Jahren von uns erwarten können“, so Hartel weiter. „Wir haben deshalb entsprechende Forschungsschwerpunkte definiert und unser Innovationsportfolio neu ausgerichtet. Damit ist gewährleistet, dass sich unsere Business Teams durch die markt- und kundennahe Produktentwicklung und durch neue Produkte auch weiterhin im globalen Wettbewerb differenzieren können.“

(dw)

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