150 Mio. Euro investiert

Wago berichtet leichtes Wachstum in 2019

18.05.2020 Der Kontakttechnik- und Automatisierungsspezialist Wago hat in 2019 ein leichtes Umsatzplus erzielt. Vor allem der Handelsstreit zwischen USA und Japan haben das wichtige Asiengeschäft belastet.

Der Umsatz von Wago stieg im vergangenen Jahr um 2,4 Prozent. „Mit einem Umsatz von 954 Millionen Euro haben wir unser gestecktes Wachstumsziel zwar nicht erreichen können, konnten uns aber in einem international schwierigen Markumfeld gut behaupten“, so der geschäftsführende Gesellschafter Sven Hohorst.

„Mit einem Umsatz von 954 Millionen Euro haben wir unser gestecktes Wachstumsziel zwar nicht erreichen können, konnten uns aber in einem international schwierigen Markumfeld gut behaupten“, so der geschäftsführende Gesellschafter Sven Hohorst.

„Mit einem Umsatz von 954 Millionen Euro haben wir unser gestecktes Wachstumsziel zwar nicht erreichen können, konnten uns aber in einem international schwierigen Markumfeld gut behaupten“, so Sven Hohorst, geschäftsführender Gesellschafter von Wago. Bild: Wago

Mit Rückblick auf das vergangene Jahr lasse sich ein sehr heterogener Verlauf, sowohl zeitlich als auch regional feststtellen. „Während sich Europa überwiegend positiv entwickelt hat und wir hier den Marktanteil leicht erhöhen konnten, war die Geschäftstätigkeit in Asien vor allem durch den Handelsstreit zwischen den USA und China belastet.“

150 Millionen investiert – davon 75 Prozent in Deutschland

In 2019 hat der Hersteller kräftig in deutsche Standorte investiert. Mehr als 75 Prozent der Gesamtinvestitionen von ca. 150 Millionen Euro sind in die Standorte in Minden, Päpinghausen und Sondershausen geflossen.

Trotz Corona-Pandemie konnte der Automatisierungsanbieter das erste Quartal 2020 erfolgreich abschließen. Für die kommenden Monate rechnet Wago allerdings mit deutlichen Rückgängen im Auftragseingang. Besonders die Länder Italien, Spanien, Frankreich, Belgien und Dänemark seien stark betroffen. „Wir bereiten uns darauf vor, dass die Auswirkungen schwerer sein werden als bei der Finanzkrise 2009“, so die Prognose. Trotzdem bleibe ein fester Glaube an eine kommende Verbesserung der Lage. „Auch dieses Jahr werden wir weiter mit knapp 90 Millionen in wichtige Zukunftsprojekte investieren – davon bleiben zwei Drittel hier in Deutschland.“

(as)

 

 

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