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Warmer Mantel für Steag-Kraftwerk in Voerde

14.04.2005

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30 m hoch im Freien liegen die Kanäle der neuen Rauchgasentschwefelungsanlage (REA) am Steag-Steinkohlekraftwerk in Voerde am Niederrhein. Ihr Durchmesser beträgt 8,3 m, die Oberfläche 12000 m2, die gegen Wärmeverlust gedämmt werden muss. Und auch das Herzstück der REA, die beiden 42 m hohen Absorber mit je 17 m Durchmesser, werden isoliert und wettergeschützt ummantelt. Ein klassischer Einsatzfall für Peiniger Röro, zu dessen Unternehmensgruppe auch die Division Rosendaal Industriedämmung gehört. Die runden Rauchgaskanäle, die das 25°C heiße Rohgas in zwei Strängen jeweils 200 m weit vom Anschluss am Altkanal bis zum Absorber-Eintritt leiten, bekommen eine kombinierte Wärme- und Schalldämmung. Die insgesamt 150 mm dicke Dämmung besteht aus Mineralfasermatten, die auf einem verzinkten Drahtgeflecht aufgesteppt sind. Um die Mineralwollenschicht vor mechanischer Beanspruchung und Witterungseinflüssen zu schützen, erhält sie einen wasserdichten Blechmantel aus Stahl-Trapezblech.

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