Starke Leistung

Zellenradschleusen für harte Einsatzbedingungen

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18.06.2010 Mit den Aerolock-Zellenradschleusen der Typen Heavy Duty (HD), Maximum Duty (MD) und Quick-Clean (QC), aber auch den Modellen der Typen Light Duty (LD) und Blow-Through (BT) wird eine Baureihe mit über 150 Variationen und Größen komplettiert.

Juni 2010

Die Zellenradschleusen stehen in zahlreichen Ausführungen zur Verfügung (Bild: K-Tron)

Standardmäßig handelt es sich bei den Konstruktionswerkstoffen um Gehäuse in Gusseisen- oder Edelstahlausführung und um Endplatten mit Rotoren in Normal- oder Edelstahlausführung. Um eine höhere Verschleißfestigkeit zu erreichen, können die Gehäuse und Endplatten mit Chrom, Polytetrafluorethylen, Hartmetall, Nedox oder anderem spezifiziertem Material beschichtet werden. Es sind fünf Dichtungsarten erhältlich: für allgemeine Zwecke, für den Hochtemperaturbereich bis hin zu schwierigsten Einsatzbedingungen. Die Premier Aerolock-Zellenradschleusen bieten die CE-Zertifizierung und die Atex-3D-Klassifizierungen für den Einsatz auf dem europäischen Markt.

Hohe volumetrische Leistung

Die Premier Heavy Duty Aerolock-Zellenradschleuse wurde für den Hochleistungseinsatz in der Industrie und hohen volumetrischen Leistungen mit Druckdifferenzen von 1,0bar und Temperaturen bis 107 °C entwickelt. Bei Einsatz in einem Fördersystem liegt der Grenzwert der Druckdifferenz bei 0,8bar. Die Schleuse vom Typ HD verfügt über einen 8-Kammer-Rotor, mit einer Labyrinthdichtung von mindestens zwei Kammern zur Minimierung von Luftleckagen. Der 8-Kammer-Rotor ist mit parallelen oder angeschrägten Stirnflächen und in verschiedenen Ausführungen lieferbar. Abgeschrägte Stirnflächen verringern den Zug des Motors an Materialien, die sich sonst leicht im Gehäuse ansammeln. So werden die Druckpunkte verringert, die eine Extrusion von durch Druck geschmolzenen oder geformten Materialien verursachen. Zusätzlich zu den flachen und gebogenen Kanten ist der Rotor mit Naben ausgestattet, die die Dichtungs- und Lagerbereiche vor dem verarbeiteten Material schützen. Es stehen auch Ausführungen mit geringerer Verdrängung und versetzten Taschen zur Verfügung. Das HD-Ventil ist mit vier Dichtungstypen lieferbar: T3, eine allgemeine wartungsfreie Polytetrafluorethylen-Dichtung für alle Zwecke, Dichtlippe, eine wirtschaftliche Dichtung für verschleißfeste Materialien, Gasspülung für schwerste Einsätze und schließlich die Allzweckdichtung G5.

Die MD-Aerolock-Zellenradschleuse wurde für den schweren bis schwierigsten Industrieeinsatz mit Druckdifferenzen bis 1,4bar und/oder Temperaturen über 120°C entwickelt. Die Einheit soll schwierigsten Stoßbelastungen und fortlaufenden erhöhten Temperaturen im 24-h-Betrieb widerstehen.

Für häufige Demontage undReinigung

Die Zellenradschleuse vom Typ MD verfügt über einen 10-Kammer-Rotor, mit einer Labyrinthdichtung von mindestens drei Kammern zum Minimieren von Luftleckagen. Der 10-Kammer-Rotor ist mit parallelen oder angeschrägten Stirnflächen und in verschiedenen Ausführungen lieferbar. Es gibt die Rotorvarianten offen, mit Naben, mit reduziertem Durchsatz sowie mit versetzten Taschen. Das MD-Ventil ist mit vier Dichtungstypen lieferbar: T3, eine allgemeine wartungsfreie Polytetrafluorethylen-Dichtung für alle Zwecke, „Packing gland“, eine selbstjustierende Dichtung, Gasspülung für anspruchsvolle Einsätze und schließlich G5, eine widerstandsfähige Allzweckdichtung.

Die QC Aerolock-Zellenradschleuse wurde für kontaminationsempfindliche Industrieeinsätze entwickelt, bei denen häufige Demontage und Reinigung sowie ein 24-h-Betrieb erforderlich sind. Sie eignet sich auch sehr gut für Arbeiten mit Verschleißmaterialien. Ohne die Zellenradschleuse vom System auskuppeln zu müssen, kann diese leicht mit einem Schraubenschlüssel von einer einzigen Person zerlegt und gereinigt werden. Auf diese Weise werden Rotor, Endplatten und Kammer freigelegt und können problemlos gereinigt werden, ohne Dichtungen oder Lager zu beeinträchtigen. Beim Zusammenbau werden die ursprünglichen Abstände ohne erneute Einstellung beibehalten. Die Zellenradschleuse ist in sieben Größen von 152 bis 508mm erhältlich. Sie wurde entwickelt, um mit Druckdifferenzen bis 0,8bar zu arbeiten und wird serienmäßig mit einem 10-Kammer-Edelstahlrotor für maximale Standzeit der Labyrinthdichtung und maximale Verschleißdauer geliefert. Der Rotor ist mit angeschrägten Stirnflächen ausgestattet, um zu verhindern, dass sich Material am Gehäuse ansammelt. Das QC-Ventil ist mit vier Dichtungstypen lieferbar: T3, eine allgemeine wartungsfreie Tetrafluorethylen-Dichtung für alle Zwecke, „Packing gland“, eine selbstjustierende Dichtung, Gasspülung für anspruchsvolle Einsätze und schließlich G5, eine widerstandsfähige und robuste Allzweckdichtung.

Für die Zellenradschleusen steht eine vollständige Zubehörreihe zur Verfügung: Auslassadapter, Wartungssperrschieber, Schaugläser, Auslassschutz, Ausgleichstrichter, Montageführung, geflanschte Übergänge und kundenspezifische Übergänge, die einen problemlosen Anschluss an bestehende Anlagen ermöglichen.

Heftausgabe: Juni 2010

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Lind
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