Bilfinger zieht 100 Mio.-Euro-Rahmenvertrag mit Total-Raffinerie Leuna an Land

Bilfinger hat seinen Rahmenvertrag für die Instandhaltung der Total-Raffinerie in Leuna verlängert (Bild: Bilfinger)

| von Ansgar Kretschmer
Der Bilfinger-Konzern hat gemeinsam mit dem Industriedienstleister Foselev einen Auftrag für Engineering und Montageservices für neue Anlagen zur Behandlung abgebrannter Brennelemente in La Hague erhalten. (Bild: Bilfinger)

Der Bilfinger-Konzern hat gemeinsam mit dem Industriedienstleister Foselev einen Auftrag für Engineering und Montageservices für neue Anlagen zur Behandlung abgebrannter Brennelemente in La Hague erhalten. (Bild: Bilfinger)

Der Auftrag umfasst ein Paket aus Engineering, Lieferung und Vorfertigung von Rohrleitungen sowie Montage- und Prüfleistungen für zwei neue Anlagen zur Behandlung von abgebrannten Brennelementen am Orano-Standort in La Hague. „Bilfinger ist ein renommierter Lieferant für die Nuklearindustrie in Europa. Das wird durch diesen Auftrag abermals unterstrichen“, sagt Michael Löffelmann, Executive President des E&T-Segments bei Bilfinger, welches den Anteil des Konzerns am Auftragsvolumen verbucht.

Im letzten Jahr hat Bilfinger einen Auftrag zur Lieferung einer Behandlungsanlage für nuklearen Abfall für den neuen britischen Reaktor Hinkley Point C erhalten. Das Unternehmen wirkt auch beim Systemdesign für eine Einkapselungsanlage zum Einlagern von abgebrannten Brennelementen in Schweden mit. Dieser Auftrag wurde ebenfalls im Jahr 2017 erteilt.

Für das Orano-Projekt in La Hague liefert Bilfinger auch Druckbehälter. Orano bereitet nukleare Reststoffe so auf, dass sie erneut nutzbringend eingesetzt werden können – vorwiegend im Energiebereich. Am Orano-Standort La Hague werden erste Verfahrensschritte zur Wiederverwertung verbrauchter Brennelemente durchgeführt. La Hague ist die weltweit größte Wiederaufbereitungsanlage für Brennelemente.

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