Der Verdichterstrang soll in einer Luftzerlegungsanlage von Air Liquide zum Einsatz kommen. (Bild: Siemens)

Der Verdichterstrang soll in einer Luftzerlegungsanlage von Air Liquide zum Einsatz kommen. (Bild: Siemens)

| von Bittermann

Die kryogenische Luftzerlegungsanlage in Dalateqi, Ordos, Innere Mongolei, soll künftig Industriegase wie Sauerstoff und Stickstoff liefern. Diese kommen bei der Produktion von leichtem Kohlenwasserstoff zum Einsatz, einem in der Energiebranche häufig verwendeten chemischen Produkt. Der Verdichterstrang umfasst erstmals einen vom Konzern entwickelten Luftverdichter vom Typ STC-SI, einen Hochdruck-Getriebeverdichter vom Typ STC-GV (H) und eine Dampfturbine vom Typ SST-600

„Der neue STC-SI-Verdichter wurde für hohe Effizienz und Zuverlässigkeit konstruiert. Er setzt einen neuen Effizienzstandard für große Luftzerlegungsanlagen. Das ist ein Durchbruch für Siemens und das Dresser-Rand Geschäft“, erklärt Christopher Rossi, CEO des Dresser-Rand Geschäftes. Den Verdichter fertigt und testet das Unternehmen in Duisburg. Gleichzeitig unterstützt der Auftrag auch die lokale Wertschöpfung, da der Getriebeverdichter und die Dampfturbine lokal im Siemens-Werk in Huludao, China, entstehen.

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