Die Hydrosilylierungs-Anlage von Wacker Metroark Chemicals am Standort Amtala, Indien. (Bild: Wacker)

Die Hydrosilylierungs-Anlage von Wacker Metroark Chemicals am Standort Amtala, Indien. (Bild: Wacker)

| von Jona Goebelbecker

Mit der Investition von rund 6 Mio. Euro hat Wacker auf den steigenden Bedarf nach Spezialsilikonen in den Regionen Indien und Südostasien reagiert. Die Produkte kommen bei der Herstellung von Industrieschäumen auf Polyurethan-Basis, Körperpflegemitteln und Textilweichmachern sowie in verschiedenen landwirtschaftlichen Anwendungen zum Einsatz.

Hydrosilylierung beeinflusst chemische Eigenschaften

Beim Prozess der Hydrosilylierung werden organofunktionelle Gruppen – wie Glykole, Olefine oder Ketone – an Silikone „angedockt“. Die Endprodukte erhalten dadurch gewünschte Eigenschaften. Die in Amtala hergestellten Silikone verringern vor allem die Unverträglichkeiten zwischen Ölen und Wasser und verbessern so die Kompatibilität mit organischen Systemen.

Wacker hat die indische Tochter Metroark Chemicals 1998 gegründet und hält 51% der Anteile. Das Unternehmen beschäftigt in Indien und Bangladesch derzeit etwa 260 Mitarbeiter.

(jg)

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