Oktober 2011

Auf einer Messe nur die Firmen zu besuchen, die für die eigenen Anforderungen relevant sind, ist nicht immer einfach. Verstreut über viele Hallen, werden die Wege schnell zu lang und der Tag schnell zu kurz. Daher finden auch in diesem Jahr wieder verschiedene Sonderschauen auf der Powtech/Technopharm vom 11. bis 13. Oktober in Nürnberg statt. Unter anderem wird eine Ausstellung zum Thema Sicherheit und Nachhaltigkeit in der Verpackung in Halle 5 – 220 zu sehen sein.
Auf der Ausstellungsfläche zeigen verschiedene Hersteller von Verpackungsanlagen und Geräten aus deren Peripherie ihre Exponate, die sich speziell für den Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Lebensmittelbereich eignen. Neben Maschinen werden dort außerdem Verfahren und Materialien ausgestellt. Eines der Schwerpunktthemen der Teilausstellung ist die Sicherheit. Sie ist für den Verbraucher von Bedeutung, da gefälschte Produkte in nachgeahmten Verpackungen ein hohes gesundheitliches Risiko bei ihrem Konsum oder ihrer Weiterverarbeitung darstellen können. Auch bei Rohstoffen, die nicht dem Originalprodukt entsprechen und nur in einer nachgeahmten Verpackung geliefert werden, besteht die Gefahr von Qualitätsverlusten beim Endprodukt.

Produktsicherheit durch Kennzeichnungstechnologien erhöhen
Zum Themenbereich der Sicherheit von Produkten werden beispielsweise Bedruckungseinrichtungen für Pharma-Faltschachteln sowie Etikettendrucker und Inkjetsysteme ausgestellt, die das individuelle und fälschungssichere Kennzeichnen der Verpackung ermöglichen. Auch ist ein System zu sehen, bei dem ein aus FSC (Forest Stewardship Council)-kontrollierten Wäldern hergestellter Zellstoff die Grundlage für Faltschachteln mit speziellen Sicherheitsmerkmalen bildet, um Imitationen des Produktes sofort unterscheiden zu können und Rückverfolgbarkeit des Produktes zu ermöglichen.
Ein zusätzlicher Aspekt, der auf die Kartoniermaschine zutrifft, ist ihre Energieeffizienz, denn Nachhaltigkeit ist ein weiteres zentrales Thema der Sonderschau. Viele Firmen legen inzwischen vermehrt Wert darauf, dass sich die Ausgangsmaterialien ihrer Produkte nachhaltig erzeugen lassen. Denn das ist nicht nur gut fürs Image, sondern spart häufig Kosten und sichert auch zukünftig die Rohstoffverfügbarkeit für die Produktion. Daher stehen bei der Sonderschau auch solche Anlagen im Vordergrund, die mit nachhaltigen Rohstoffen arbeiten und solche die leicht zu recyclen sind, beispielsweise Klebebänder mit pflanzlichen Klebstoffen oder eine Tube, die aus Papier besteht. Zusätzlich werden rund um den Bereich der Sonderschau Verpackung in Halle 5 weitere Firmen in der „Packaging and Labelling Aisle“ ihre Produkte und Verfahren ausstellen. Dadurch erhalten interessierte Besucher einen komprimierten Überblick über innovative und nachhaltige Verpackungs- und Etikettiertechnologien.

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