Schneider_Hochdruckventile

Sicher auch unter Hochdruck: Die Ventilserie hält Betriebsdrücken bis 15.000 psi (1.034 bar) stand. (Bild: Armaturenfabrik Franz Schneider)

| von Susanne Berger
  • für Betriebsdrücke bis 15.000 psi (1.034 bar)
  • Einsatz gemäß NACE MR0175/MR0103 und ISO 15156
  • Staubkappen schützen vor Verunreinigung
   

Je nach Anwendung stehen Hochdruckventile mit verschiedenen Funktionalitäten aus. Typische Einsatzgebiete sind Chemie- und Petrochemieanlagen oder die Erdöl- und Erdgasindustrie. Die Spindelabdichtung (Packung) besteht aus dem vielseitig einsetzbaren Kunststoff PTFE. Darüber hinaus verfügen die Hochdruckventile über einen metallischen Rücksitz, der nach außen hin zusätzlich abdichtet und so die Packung entlastet. Das bedeutet weniger Verschleiß und mehr Sicherheit – denn die Ventile sind damit ausblassicher. Durch die Ausführung in Edelstahl 316 sind die Ventile für den Einsatz bei Sauergas gemäß NACE MR0175/MR0103 und ISO 15156 geeignet. Für spezielle Anwendungen sind jedoch auch andere Werkstoffe erhältlich. Kunden können zudem zwischen Ventilgehäusen mit NPT-Gewinden und Anschlüssen für Konusverschraubungen wählen.

Ein hochfestes Spindelgewinde mit Hartbeschichtung ermöglicht einen sicheren und verschleißfreien Betrieb. Der Knebelgriff ist mit der Spindel durch ein Vierkant formschlüssig verbunden und mit einem Gewindestift gesichert. Der nichtdrehende Ventilkegel ermöglicht niedrige Betätigungskräfte und minimiert die Abnutzung. Eine Axiallagerung der Verbindung zwischen Spindel und Kegel nimmt auch hohe Spindelkräfte auf. Zusätzlich ist das Ventiloberteil mit einem Sicherungsblech ausgestattet. Es verhindert das unautorisierte Herausschrauben der Spindelführung. Um das Spindelgewinde vor Verunreinigung zu schützen, gibt es Staubkappen – auf Wunsch in verschiedenen Farben, um die Ventile eindeutig unterscheiden zu können. 1710ct951

 

 

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