Mit elektrisch angetriebenen Pumpen können Betreiber Einsparpotenziale realisieren. Bild: Abel

Mit elektrisch angetriebenen Pumpen können Betreiber Einsparpotenziale realisieren.Bild: Abel

  • Pumpen sind nicht nur die Arbeitstiere der chemischen Industrie – sie sind häufig auch die Hauptverursacher anfallender Energiekosten.
  • Das galt auch für den Betreiber des beschriebenen Anwendungsfalls: Hier laufen die Pumpen ohne jede Unterbrechung an sieben Tagen der Woche. Entsprechend hoch war aber auch das Einsparpotenzial.
  • Der Anwender entschied sich für eine Testpumpe mit elektrischem Antrieb. Und war von den Ergebnissen so überzeugt, dass er nun sukzessive seinen kompletten Pumpen-Park austauschen will.

 

Pro Pumpe spart der Betreiber jährlich 1.500 Euro Betriebskosten. Bild: Abel

Pro Pumpe spart der Betreiber jährlich 1.500 Euro Betriebskosten.Bild: Abel

Im Werk befinden sich mehr als 40 Druckluftmembranpumpen der Größen 15, 25 und 40, die der Betreiber aufgrund ihrer hohen Energiekosten sukzessive durch elektrisch betriebene Membranpumpen der Abel-EM-Baureihe ersetzen will. Die Kosten sind vor allem deshalb vergleichsweise hoch, weil sie 24 h/d laufen; auch über das Wochenende, da das Fördermedium immer in Bewegung bleiben muss. Hierbei handelt es sich um ein abrasives Trennmittel, das verhindert, dass die Rohgummi-Felle zusammenkleben.

Erfolgreicher Praxistest

Eine Membranpumpe der Größe EM-25 wurde dem Kunden im Juni 2013 für drei Monate zum Test zur Verfügung gestellt. Dieser Test verlief so erfolgreich, dass der Betreiber die Pumpe auch nach dieser Testphase in seiner Anlage einsetzte. Die Pumpe fördert das bis zu 50 °C warme Trennmittel in eine Vorrichtung zum Benetzen der Gummiplatten. Überschüssiges Trennmittel läuft zurück in den Vorlagebehälter und wird so immer wieder umgewälzt.

Gesenkte Betriebskosten

Da sich über den Verlauf der Zeit herausstellte, dass die Testpumpe etwas überdimensioniert und auch von ihrem Platzbedarf her etwas zu groß war, wurden in der Folge kleinere Pumpen der Größe EM-20 eingesetzt: 2013 lieferte der Hersteller zwei dieser Pumpen, im Jahr 2014 sieben weitere. Die Pumpen stehen beim Anwender in Auffangwannen, um auslaufendes Medium im Havariefall darin zu sammeln. Die erzielte Energieeinsparung erfasste das Unternehmen nach der Inbetriebnahme der elektrisch betriebenen Pumpen über einen längeren Zeitraum: Es ergab sich bei Dauerbetrieb (8.000 h/a) ein Einsparpotenzial von circa 1.500 Euro pro Pumpe im Vergleich zu den zuvor eingesetzten Druckluftmembranpumpen des Anwenders.

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