| von Gandert

Eher rund statt elliptisch sind die Zahnbögen der Wankelpumpe geformt, und das innere Zahnrad der Pumpe rotiert ohne Trennsichel. Ihr Prinzip basiert auf der Konstruktion des Drehkolbenmotors von Felix Wankel, in dem sich ein dreieckiger Läufer in einem doppelbogigen Gehäuse dreht und dabei ständig die Gehäusewand berührt.

Sanftes Gleiten

In Zusammenarbeit mit Dankwart Eiermann, der früherer Leiter der Entwicklung von FelixWankel war, hat der Hersteller Gather Industrie das Prinzip Wankels zu einer magnetgekuppelten, hermetischen Innenzahnradpumpe weiterentwickelt. Sie kombinierte bewährte, robuste Zahnradpumpentechnik für nichtschmierende Flüssigkeiten mit der einfachen Drehkolbentechnik. Daraus entstand eine Innenzahnradpumpe, deren Verzahnung keine Evolvente, sondern eine Trochoide ist und die auf eine Trennsichel verzichtet. Der Zahneingriff der Trochoide ist sanfter als der der Evolvente, so dass die Scherbelastung auf die Flüssigkeit reduziert ist. Auch gleitet die Trochoide besser als die Evolvente. Damit verringert sich der Verschleiß besonders bei der Förderung von nichtschmierenden Flüssigkeiten wie Wasser und Lösungsmittel. Der Hersteller fertigt die Pumpe aus robusten und chemisch resistenten Werkstoffen, die auch selbstschmierende Eigenschaften und somit sehr gute Notlaufeigenschaften besitzen.

Prozesspumpe für den Ex-Bereich

Die hermetische Prozesspumpe ist derzeit in Edelstahlausführung erhältlich, geplant sind auch Ausführungen in Hastelloy und Titan. Sie ist bis 25 bar oder bis 200°C in zwei zueinander kompatiblen Baugrößen bis 3,6 bzw. 6,0m3/h verfügbar. Ihre ausschließlich drehzahlabhängige Fördercharakteristik macht eine Integration in den Gesamtprozess einfach. Zudem ist die Pumpe für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen der Zone 1, 2 und 22 geeignet.[ega]

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