BASF errichtet für 500 Mio. Euro Produktionsanlage für Acrylsäure in Brasilien

23.08.2011 Der Chemiekonzern BASF baut in der brasilianischen Stadt Camacari einen Acrylsäure-Produktionskomplex. Mit den entstehenden Kosten von 500 Mio. Euro handelt es sich um die größte Einzelinvestition, die das Unternehmen bisher in Südamerika getätigt hat.

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BASF errichtet für 500 Mio. Euro Produktionsanlage für Acrylsäure in Brasilien

Die Acrylsäure der neuen Anlage in Brasilien kommt bei der BASF beispielsweise für die Produktion von Superabsorbern zum Einsatz, wie dem Superabsorber-Polymer Luquafleece (Bild: BASF)

Der Bau des Komplexes zur Produktion von Acrylsäure, Butylacrylat sowie Superabsorbern, soll laut BASF im Jahr 2014 abgeschlossen sein. Der Konzern hat sich für den Standort Camacari entschieden, da der strategische Partner vor Ort, das Petrochemieunternehmen Braskem, hier Propylen sowie andere Rohstoffe zur Verfügung stellt.

Zusätzlich plant der Chemieriese im bereits bestehenden Industriepark Guaratingueta nahe Sao Paulo für 2015 die Inbetriebnahme einer Anlage zur Herstellung von 2-Ethylhexyl Acrylat, einem Vorprodukt für die Klebstoff- und Lackindustrie. Dr. Stefan Marcinowski, Mitglied des Vorstandes der BASF, erklärt: „Aufgrund des starken Wachstums ist jetzt der richtige Zeitpunkt für diese wichtige Investition. Sie unterstreicht unser Vertrauen in die Entwicklung des Marktes in Südamerika und wird unsere Position weiter stärken.“ Carlos Fadigas, CEO bei Braskem, ergänzt: „Das Abkommen mit BASF wird Vorteile entlang der gesamten Wertschöpfungskette für Acrylsäure bringen. Und das nicht nur wegen der geplanten Produktionskapazitäten und der Höhe der Investition, sondern auch weil eine branchenweit führende Technologie zum Einsatz kommt. Darüber hinaus wird der Anlagen-Komplex weitere wichtige Investitionen in Camacari nach sich ziehen und die Region Bahia für weitere Unternehmen attraktiv machen.“

Camacari in Brasilien:


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