Lackschutz

Eastman will Standort in Dresden erweitern

13.01.2020 Der Chemiekonzern Eastman plant die Erweiterung seiner Produktionsstätte in Dresden. Das Projekt soll den Betrieb einer neuen Beschichtungs- und Laminieranlage ermöglichen, die vor allem die Automobilindustrie mit Lackschutzprodukten versorgt.

Wacker errichtet Kieselsäure-Anlage in den USA

Die Technologie kommt zum Schutz von Autolackierungen zum Einsatz. (Bild: Misha – Fotolia)

Eastman beobachtet nach eigenen Angaben für seine Produkten im Bereich Lackschutz und Fensterfolien eine stark wachsende Nachfrage – sowohl in Europa als auch im Rest der Welt. Die Erweiterung in Dresden soll die Anlagen in Martinsville, USA, ergänzen und Mitte 2021 in Betrieb gehen. Geplant sind 50 neue Arbeitsplätze am Standort.

Bei den Lackschutzfolien handelt es sich um elastische und transparente Urethanfolien, die vor allem lackierten Oberfläche in der Automobilindustrie konservieren und schützen sollen – etwa vor Schäden durch Steine, Salz, Insekten und andere Straßenabfälle. Die Technologie ermögliche es dabei, Kratzer mithilfe der Wärme der Sonne oder des Automotors selbstständig zu „reparieren“.

Diese Technologie komme in immer mehr Autos zum Einsatz. Eastman hat daher neben dem Projekt in Dresden bereits eine Reihe weiterer größerer Investitionen in diesem Bereich angekündigt, darunter ein Center of Excellence sowie mehrere Erweiterungen seiner Produktionsstätte in Martinsville. (jg)

Die 10 größten Chemieunternehmen der Welt

Loader-Icon