Januar/Februar 2016
  • Eine Lack- und Farbenfabrik im württembergischen Renningen wollte sich für die Zukunft rüsten und eine weitere Produktionslinie in Betrieb nehmen.
  • In enger Zusammenarbeit mit zwei Maschinenbauern entwickelte der Betreiber eine Lösung, mit der er den gewünschten Ausstoß zu wettbewerbsfähigen Preisen realisieren konnte.
  • Gegenüber der bisherigen Anlage konnte der Betreiber seine Produktivität mit der neuen Pulverlack-Produktionslinie um 30 bis 35 % erhöhen.

Bedienerfreundlichkeit durch Austausch
Natürlich ist in dieser Phase die Zusammenarbeit zwischen dem Kunden und seinen Lieferanten besonders intensiv. Gerboth hebt hier sein gesamtes Team, insbesondere Stefan Kühn, Leiter der Werkstechnik und Instandhaltung für Pulverlacke, und Sergej Wiebe, Produktionsleiter Werk Renningen, hervor, die intensiv in den Aufbau der neuen Linie mit einbezogen waren und als Bindeglied zwischen Betreiber und den beiden Maschinebau-Partnern fungierten. Ein Vorteil ist in diesem Zusammenhang sicherlich, dass die letztgenannten schon häufiger ihre ineinandergreifenden Anlagen gemeinsam bei Kunden realisiert haben und auch als Kooperationspartner auftreten. Wichtig für den Pulverlack-Hersteller war in der Retrospektive auch die prompte Erfüllung spezieller Anforderungen und Wünsche. Oft sei es da um vermeintlich kleinere Änderungen gegangen, beispielsweise ob die Tür eines Schaltschranks nach links oder rechts öffnet oder wie der Schwenkarm für das Touch Panel platziert wird. Für die Mitarbeiter, die später die Anlage tagtäglich bedienen, haben Bedienerfreundlichkeit und Ergonomie indes einen sehr hohen Stellenwert. Das Projekt war auch deshalb besonders, da Wörwag den ersten Großkühler von BBA Innova, also sozusagen die Nullserie, installieren ließ: „Wir haben in den letzten 20 bis 25 Jahren ausschließlich Kompakt-Walzenkühler von BBA gekauft, was man sicherlich als hinreichende Geschäftsgrundlage und Vertrauensbasis bezeichnen kann“, kommentiert Gerboth. BBA-Innova–Inhaber und Chefingenieur Urs Kirchhofer freut sich natürlich, solche Industriepartner zu haben: „Sämtliche Produkte werden von unseren Entwicklern und Ingenieuren bis hin zur Serienreife getestet, geprüft und abgenommen. So auch bei unseren neuen Großkühlern. Doch beim letzten Schritt in den Echtbetrieb mit allen Konsequenzen können wir natürlich nur begleitend wirken. Deshalb sind wir immer dankbar, wenn unsere Innovationen mit aufgeschlossenen Kunden bis zum letzten i-Tüpfelchen zur endgültigen Produktionsreife gebracht und erfolgreich im Markt platziert werden.“

Fazit
Bei dem Betreiber aus Zuffenhausen ist das durchaus gelungen: „Die Installation der neuen Produktionslinie, der Aufbau neuer Fertigungskapazitäten mit den geeigneten Anlagenkomponenten war eine wichtige Investition in die Zukunft. So können wir unsere Planungssicherheit erhalten und bleiben von den Kosten her langfristig wettbewerbsfähig“, ist Betriebsleiter Gerboth überzeugt. Im Übrigen bildet die 35-prozentige Kapazitätssteigerung auf der neuen Linie noch nicht den ganzen Vorteil der Investition ab. Denn für die ausgetauschten Anlagen gibt es jederzeit noch Ersatzteile. Sie wurden deshalb nicht etwa verschrottet, sondern verrichten nun auf einer anderen Linie für kleinere und mittlere Chargen ihren Dienst. Gerboth: „Für uns war das Investment also zusätzlich auch ein Stück Bestandssicherung.“

Hier gelangen Sie zum Hersteller des Walzenkühlers.

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