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In Krefeld-Uerdingen baut Lanxess seine Kapazität für Spezialcompounds um 10.000 t/a aus.  (Bild: Lanxess)

| von Jona Goebelbecker

Die neue Linie besteht aus einem Doppelschneckenextruder mit integrierter Rohstoffaufgabe, Verwiegung sowie Kühl- und Klassiertechnologie. Lanxess möchte hier Compounds aus Glasfaser-verstärkten Polyamiden für den strukturellen Leichtbau in der Automobilherstellung fertigen. Außerdem soll die Anlage Compounds mit hohen Mineralgehalten produzieren, die in wärmeleitenden Gehäuseteilen etwa bei der Miniaturisierung von elektronischen Baugruppen zum Einsatz kommen. Das Unternehmen sieht hier ein großes Potenzial aufgrund der Trends zur Elektromobilität und zur Industrie 4.0.

Neben dem Standort in Krefeld-Uerdingen unterhält Lanxess Compoundierlinien u.a. im chinesischen Wuxi, im brasilianischen Porto Feliz sowie in Gastonia, USA. 2019 möchte das Unternehmen ein weiteres Compoundierwerk in Changzhou, China, eröffnen, das eine Kapazität von 25.000 t/a haben soll.

(jg)

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