Quartalszahlen

Evonik: „Setzen Strategie konsequent um“

08.05.2018 Der Spezialchemiekonzern Evonik ist gut ins neue Jahr gestartet: Der Umsatz stieg trotz ungünstiger Währungseffekte leicht an, das Ergebnis steigerte sich deutlich. Den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigte der Konzern.

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Christian Kullmann, Vorstandsvorsitzender der Evonik Industries AG, wurde am 29. September 2017 von der Mitgliederversammlung des VCI zum Vizepräsidenten des Verbandes gewählt. (Bild: Evonik Industries / Andreas Pohlmann)

„Wir setzen unsere neue Strategie konsequent um“, sagte Vorstandschef Christian Kullmann. „Mit unserem Fokus auf Innovationen und leistungsorientierte Unternehmenskultur gehen wir konsequent unseren Weg des profitablen Wachstums. Wir streben ein ausgewogenes Portfolio an, das auf Spezialchemie ausgerichtet ist.“ (Bild: Evonik Industries / Andreas Pohlmann)

Das bereinigte Ebitda von Evonik erhöhte sich im ersten Quartal auf 679 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht dies einem deutlichen Anstieg um 14 %. Alle drei Chemie-Segmente haben zu diesem Ergebnisanstieg beigetragen. „Wir setzen unsere neue Strategie konsequent um“, sagte Vorstandschef Christian Kullmann. „Wir streben ein ausgewogenes Portfolio an, das auf Spezialchemie ausgerichtet ist.“

Mehr Absatz, höhere Preise

Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 1 % auf 3,68 Mrd. Euro, maßgeblich durch leicht gestiegene Absatzmengen sowie höhere Verkaufspreise. Gegenläufig wirkten Wechselkurseffekte, insbesondere ein schwächerer US-Dollar. Die bereinigte Ebitda-Marge hat sich im Quartal auf 18,5 % (Vorjahresquartal: 16,4 %) verbessert. Das bereinigte Konzernergebnis stieg auf 333 Mio. Euro und das bereinigte Ergebnis je Aktie auf 0,71 Euro.

Evonik bestätigt trotz eines zunehmend negativen Währungskurseffektes seine Prognose und will im Gesamtjahr sowohl den Umsatz als auch den operativen Gewinn steigern. Für das bereinigte Ebitda wird ein Wachstum auf 2,4 Mrd. € bis 2,6 Mrd. € erwartet (Vorjahr: 2,36 Mrd. €). Dank der starken Marktpositionen und der strategischen Ausrichtung auf die vier Wachstumskerne – Specialty Additives, Animal Nutrition, Smart Materials und Health & Care – rechnet der Konzern weiter mit einer hohen Nachfrage.

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