Synergien nach Chemtura-Übernahme

Lanxess erweitert Kapazität für Korrosionsinhibitoren

28.02.2019 Der Spezialchemie-Konzern Lanxess hat die globale Produktionskapazität seiner Korrosionsschutzadditive der Marke Additin um 15 % gesteigert. Die zusätzlichen Kapazitäten entstanden durch ein Debottlenecking-Projekt im Anschluss an die Übernahme der Chemtura Corporation im Jahr 2017.

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„Nach der Akquisition von Chemtura konnten wir Prozesssynergien zwischen unseren Produktionsstandorten in Mannheim und dem kanadischen West Hill optimal nutzen, um die Produktion unserer Korrosionsinhibitoren zu steigern und unser globales Produktionsnetzwerk weiter auszubauen“, erklärt Martin Saewe, Leiter der Business Line Lubricant Additives im Lanxess-Geschäftsbereich Additives. „Der globale Markt für Korrosionsinhibitoren wächst und wir verzeichnen eine steigende Nachfrage nach unseren Spezialadditiven aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit“, ergänzt Saewe. Hauptanwendungsgebiete sind Antriebs- und Industrieöle, Metallbearbeitungsflüssigkeiten, Korrosionsschutzöle sowie Fette. „Mit den zusätzlichen Kapazitäten können wir zum einen mit unseren Kunden wachsen und zum anderen mit neuen Produktentwicklungen in der Pipeline nach vorne blicken, um auch künftig die steigenden Anforderungen und Regularien zu erfüllen.“

Die Korrosionsinhibitoren der Additin RC 4000er-Serie von Lanxess bieten eine Reihe von Eigenschaften wie Korrosionshemmung, Demulgierbarkeit in Hydraulikölen, Verschleißfestigkeit in Getriebeölen, Wasserbeständigkeit in Fetten sowie Detergent-Eigenschaften in Motorenölen. Korrosionsschutzadditive, wie beispielsweise Calciumsulfonate, Carboxylate, Bernsteinsäure-Derivate und Phosphorsäurepartialester, werden auf der polaren Metalloberfläche adsorbiert, um einen wasserabweisenden und schützenden Film zu bilden, wodurch die Korrosion reduziert wird. (ak)

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