381 Mio. Euro im Chempark Leverkusen investiert
Chempark-Leiter Dr. Ernst Grigat gemeinsam mit Werner Völkel, Leiter Currenta-Infrastruktur, am Trassenmodell des Chemieparks (Bild: Currenta)

Chempark-Leiter Dr. Ernst Grigat gemeinsam mit Werner Völkel, Leiter Currenta-Infrastruktur, am Trassenmodell des Chemieparks (Bild: Currenta)

„Damit befinden wir uns auf einem guten Weg“, sagte Grigat weiter. Dies sei eine entscheidende Voraussetzung, um auch künftig mit den sich rasant ändernden Bedingungen Schritt halten und am Standort einen wesentlichen Beitrag zu Beschäftigung und Zukunftssicherung leisten zu können. Dass es dem Standort gut geht, zeigen aber nicht nur die Neu-Investitionen in Höhe von 173 Millionen Euro. Nicht weniger wichtig sind die Aufwendungen für Instandhaltung, die mit 208 Millionen Euro auf einem konstant hohen Niveau liegen. „Wir beobachten und analysieren die Entwicklungen, wozu auch die EU-Schuldenkrise zählt, sehr genau. Unsere langfristigen Geschäftsaussichten beurteilen wir insgesamt weiterhin positiv“, so der Chempark-Leiter.

Einen hohen Stellenwert hat für den Chemiepark-Betreiber das geplante Gas- und Dampfkraftwerk des Investors Repower: Nach einer Entscheidung der Bezirksregierung Köln ist ein Erörterungstermin nicht notwendig. Zwei Einwender haben diesem Vorgehen zugestimmt, sofern deren Stellungnahmen in der behördlichen Entscheidung berücksichtigt werden. Weitere Bürgerversammlungen sind geplant. Die Vertragsunterzeichnung fand am 12. November 2012 in Leverkusen statt. Damit kann der Rückbau des alten Kraftwerks, an dessen Platz das neue GuD-Kraftwerk entstehen soll, in Kürze beginnen. Für den bevorstehenden Baubeginn müssen nun für den Investor noch die energiepolitischen Rahmenbedingungen stimmen.

Bayer Materialscience (BMS) investiert rund 35 Mio. Euro in eine Mehrzweckproduktionsanlage für Polyurethan-Lackrohstoffe. Die Anlage wird in bestehende Anlagen integriert und ermöglicht eine effiziente Rohstoffherstellung. Ihr Bau verläuft planmäßig. Die Inbetriebnahme ist für Herbst 2013 vorgesehen. Eine neue Pilotanlage von BMS zur Erprobung von Kohlendioxid als neuem Kunststoff-Baustein absolvierte erfolgreich ihr erstes volles Betriebsjahr. Für 2013 ist die Umstellung auf eine kontinuierliche Produktion geplant.

(dw)

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