495 Millionen Euro in 2010 im Industriepark Höchst investiert
Die Infraserv-Geschäftsführer Dr. Jürgen Vormann und Dr. Roland Mohr freuen sich über intensive Investitionstätigkeit im Industriepark Höchst (Bild: Infraserv Höchst)

Die Infraserv-Geschäftsführer Dr. Jürgen Vormann und Dr. Roland Mohr freuen sich über intensive Investitionstätigkeit im Industriepark Höchst (Bild: Infraserv Höchst)

Das  Investitionsvolumen ergibt sich in erster Linie durch die beiden Großprojekte, die derzeit am Standort realisiert werden: Die neue Ticona-Produktionsanlage und die Ersatzbrennstoff-Anlage, mit der sich die Energieversorgungsstrukturen des Standortes verbessern sollen, sorgen nach den Jahren 2008 und 2009 weiterhin für eine hohe Investitionssumme. „Natürlich kann sich die Gesamtsumme nicht dauerhaft auf diesem extrem hohen Niveau bewegen, aber wir stellen fest, dass auch unabhängig von den Großprojekten weiterhin am Standort investiert wird“, erläuterte Jürgen Vormann.

Auch die Standortbetreibergesellschaft investiert weiter in die Infrastruktur, beispielsweise durch  eine neue Gasturbinenanlage, die sich derzeit in der Inbetriebnahmephase und aus zwei Gasturbinen mit jeweils 45 Megawatt elektrischer Leistung besteht. 70 Millionen Euro investiert die Betreibergesellschaft in den Ausbau der eigenen Energieerzeugungskapazitäten. Durch die effiziente Technologie und den umweltfreundlichen Energieträger Erdgas reduziert sich der CO2-Ausstoß. Auch die Ersatzbrennstoff-Anlage, deren Inbetriebnahme in der ersten Jahreshälfte 2011 erfolgen soll, trägt zur Verringerung des CO2-Ausstoßes bei. Mit der Inbetriebnahme der beiden Anlagen wird die Eigenerzeugungsquote bei der elektrischen Energie von derzeit 60 Prozent auf 100 % steigen.

Außerdem wird derzeit eine Bioerdgas-Aufbereitungsanlage im Industriepark errichtet, in der ab Mitte nächsten Jahres das Biogas auf Erdgasqualität aufbereitet und in das öffentliche Versorgungsnetz eingespeist wird.

Rund 400.000 Tonnen CO2 werden insgesamt durch alle diese Maßnahmen jährlich eingespart.
Das Geschäftsjahr 2010 ist für die Infraserv-Höchst-Gruppe insgesamt zufriedenstellend verlaufen. Die Umsatzerlöse der Infraserv Höchst  und ihrer Tochtergesellschaften, die sich auf rund EUR 1,2 Milliarden summieren, liegen auf dem Vorjahresniveau. „Wir haben uns nach der Wirtschaftskrise auf einem befriedigendem Niveau stabilisiert“, berichtete Jürgen Vormann. Die positive Tendenz zeichnet sich vor allem bei den produktionsnahen Infrastrukturleistungen ab. Dagegen entwickeln sich das Projektgeschäft und der Dienstleistungsbereich noch relativ zurückhaltend.

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