Bild: Air Liquide

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| von Redaktion
Air Liquide Wasserstoff Kanada Elektrolyse

Air Liquide will in Kanada eine Großanlage zur Produktion von grünem Wasserstoff bauen. (Bild: Air Liquide)

Das genutzte Verfahren der Protonenaustausch-Membrane (PEM) wird zur Herstellung von Wasserstoff aus Wasser genutzt und basiert auf einem Festpolymer-Elektrolyten. Eine Besonderheit des Verfahrens besteht darin, dass die Membranelemente (PEM-Stacks) in einem großen Bereich ihrer Nennleistung geregelt und innerhalb von wenigen Sekunden aus dem Standby auf Vollast gefahren werden können, was sie für die Nutzung erneuerbarer Energien (Wind, Sonne) prädestiniert.

Die Anlage, die Air Liquide in Kanada bauen will, hat mit 20 MW eine um 50 % höhere Kapazität, als die bisher bestehende Großanlage in Bécancour, Québec. Den kohlenstofffrei erzeugten Wasserstoff will Air Liquide an Industrieunternehmen in Nordamerika verkaufen. Dem Unternehmen zufolge wird die neue Anlage gegenüber der klassischen Wasserstoffproduktion aus Kohlenwasserstoffen jährlich 27.000 t Kohlendioxid-Emissionen einsparen.

(as)

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