Akzo Nobel und Evonik feiern ersten Spatenstich für Neolyse Ibbenbüren
| von Fabian Liebl
Dr. Ralph Sven Kaufmann, Vorstandsmitglied Evonik Industries und Werner Fuhrmann, Mitglied des AkzoNobel-Vorstands verantwortlich für Specialty Chemicals (Bild: Evonik)

Dr. Ralph Sven Kaufmann, Vorstandsmitglied Evonik Industries und Werner Fuhrmann, Mitglied des AkzoNobel-Vorstands verantwortlich für Specialty Chemicals (Bild: Evonik)

Die beiden Unternehmen bauen gemeinsam eine Membranelektrolyse-Anlage, die im vierten Quartal 2017 ihren Betrieb aufnehmen soll. Den Anlagenbetreibern zufolge werde der Bau der Anlage die Zukunft des Chemie-Standortes Ibbenbüren sichern und einen weiteren Rückzug der Industrie aus der Region verhindern. Die fertige Anlage soll pro Jahr ca. 130.000 t Kalilauge und 82.000 t Chlor produzieren.

Die Membranelektrolyse-Anlage ersetzt bestehende Quecksilber-Elektrolysen, deren Betrieb die Unternehmen aufgrund gesetzlicher Bestimmungen bis Ende 2017 einstellen müssen. Die nun geplante Anlage nutzt einen nachhaltigen Prozess mit einem besseren ökologischen Profil, betonen die Betreiber. „Wir verbessern den ökologischen Fußabdruck jeder Tonne Chlor, die wir in Ibbenbüren produzieren, um etwa 25-30 Prozent, verbrauchen also weniger Energie und emittieren weniger CO2„, erläutert Werner Fuhrmann, Mitglied des Executive Committees von Akzo Nobel.

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