BASF nimmt Trennmittelanlage in Staßfurt in Betrieb
Die BASF hat in Staßfurt eine der modernsten und leistungsfähigsten Trennmittelanlagen Europas in Betrieb genommen (Bild: BASF)

Die BASF hat in Staßfurt eine der modernsten und leistungsfähigsten Trennmittelanlagen Europas in Betrieb genommen (Bild: BASF)

Mit der Anlage produziert der Konzern Trennmittel auf Basis nachwachsender Rohstoffe sowie Emulsionen aus nachwachsenden und nicht-nachwachsenden Rohstoffen. Die Produktionsanlage lief bis Juli 2015 im Probebetrieb, nach positiver Probephase läuft sie nun im regulären Produktionsbetrieb. „Mit dieser wichtigen Investition wollen wir unser Trennmittelgeschäft auf dem europäischen Markt stärken und eine führende Position erreichen“, erklärt Philipp Kley, Senior Vice President Construction Chemicals Europe bei BASF. „Wir haben den wachsenden Bedarf an Alternativen zu mineralölbasierten Trennmitteln früh erkannt und unsere Forschung darauf ausgerichtet. So können wir unseren Kunden zum richtigen Zeitpunkt die Innovation anbieten, die eine Lücke auf dem Markt schließt und ihnen zu einem Wettbewerbsvorteil verhelfen kann.“ Mit Trennmitteln lässt sich Beton leichter aus der Schalung, also der Form, lösen. Gleichzeitig ermöglichen sie für eine verbesserte Betonoberfläche von Fertigteilen und vor Ort eingebautem Beton.

Alternative zur klassischen Petrochemie
Die Trennmittel aus nativen Rohstoffen sind eine Alternative zu mineralölbasierten Trennmitteln, von denen die meisten seit dem 1. Juni 2015 mit dem Hinweis „Aspirationsgefahr“ gekennzeichnet werden müssen. Dies geht auf die Kennzeichnungspflicht des GHS (Globally Harmonized System of Classification and Labelling of Chemicals/ Global harmonisiertes System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien) zurück, die nun auch für chemische Gemische und damit auch für Betontrennmittel gilt. Die neuen, auf nachwachsenden Rohstoffen basierenden Trennmittel von BASF bleiben weiterhin kennzeichnungsfrei.

 

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67056 Ludwigshafen
Germany