Mai 2012
Bild: ©adimas - fotolia.com

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Bleischürzen sieht man in der Regel nur in Krankenhäusern. Doch vielleicht werden sie bald zur Alltagskleidung – nämlich dann, wenn sich die Nacktscanner-Mikrochips von Forschern der University of Texas durchsetzen. Sie generieren Bilder mithilfe eines neuen Mikrochips, der Signale aus dem Terahertz-Bereich des elektromagnetischen Spektrums wahrnimmt.

Bisher hat die Methode der Terahertz-Detektion bereits an Flughäfen für viel entnervtes Augenrollen gesorgt. Wenn nun die Detektor-Chips aus komplementären Metall-Oxid-Halbleitern (CMOS) gefertigt werden, lassen sie sich in Kombination mit einem Sender an jedem beliebige Mobiltelefon anbringen – fertig ist der Superman-Blick. Und die Forscher haben schon vielerlei Anwendungen im Kopf, die von der Produktkennzeichnung bis zur Tumorerkennung reichen. Um jedoch die Intimsphäre der potenziell unfreiwillig entblößten Bevölkerung zu schützen, arbeiten die Forscher auf Anwendungen in einer Entfernung von etwa zehn Zentimetern arbeiten. Dann gilt es also, bei den zukünftigen U-Bahn-Fahrten besser drauf zu achten, in welche Richtung das Handy des zu nahen Nebenmannes zielt.

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