Schlecht sitzende Anzüge, eine für Außenstehende babylonische Sprachverwirrung und weit und breit kaum eine Frau in Sicht – was das zu bedeuten hat? Entweder befindet man(n) sich in der TV-Serie „The Big Bang Theory“ oder auf einer Fachmesse. Denn bei genauerem Hinschauen lassen sich bei Messegästen und den Figuren dieser amerikanischen TV-Serie viele unerwartete Gemeinsamkeiten entdecken.

Wo die Serienfiguren – vier Wissenschaftler vom California Insti­tute of Technology – ihrer Geekyness auf Science-Fiction-Conventions oder in Comicbuchläden hemmungslos fröhnen, indem sie mithilfe ihres Fachwissens die Spezialkräfte von Superman, Batman und Aquaman vergleichen (Auquaman verliert, weil er Wasser trinkt, in das Fische gepinkelt haben), werden auf Fachmessen Gespräche geführt, die die Kongruenz der Rüttelfiltertechnologie mit Massagesesseln thematisieren. Natürlich werden derartige Gespräche mit möglichst vielen Termini technici gespickt, sodass Neulinge wie ein Fachmagazins-Volontär oder die hübsche Nachbarin der vier Fernsehwissenschaftler schnell den Anschluss ans Gespräch verlieren und nur noch freundlich nickend daneben stehen.

Ein anderes Beispiel? Die Frauenquote im Allgemeinen: Auf einer Fachmesse liegt der Frauenanteil vermutlich sogar noch niedriger als in der Fernsehserie – nämlich geschätzt bei 10 %, gefühlt bei minus 5 %. Wenn überhaupt, treten sie bei beiden Gelegenheiten meist in Form von Bedienungen oder Hostessen in Erscheinung, weshalb sie vom anderen Geschlecht dementsprechend interessiert beäugt werden. Eine letzte Gemeinsamkeit? Der Big Bang: in Nürnberg auf Basis von Maismehl.

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