Nonwoven-Produktionslinie beim Kunden Nanhai Nanxin Wufangbu (Bild: Maag)

Nonwoven-Produktionslinie beim Kunden Nanhai Nanxin Wufangbu (Bild: Maag)

| von Armin Scheuermann

++ VCI zieht Bilanz: Chemisch-pharmazeutische Industrie hilft mit Millionen Litern Desinfektionsmitteln ++

Der VCI zieht eine erfolgreiche Bilanz seiner Plattform „Notfalldesinfektion“: Deutlich über 10 Mio. l Desinfektionsmittel habe die chemisch-pharmazeutische Industrie die Branche medizinischen und sozialen Einrichtungen in Deutschland über diesen Online-Marktplatz während der Corona-Krise zusätzlich zur Verfügung gestellt.  Die Menge entspricht etwa der Ladung von 300 Tanklastwagen. Mehr als 1.000 Krankenhäuser wurden über die kurzfristig im März eingerichtete Plattform des Chemieverbandes sowie über zahlreiche regionale Initiativen der VCI-Mitgliedsunternehmen versorgt. Desinfektionsmittel gingen auch an mehrere zehntausend Arztpraxen und eine große Zahl von Pflegeheimen. Auf dem digitalen Marktplatz kooperierten rund 450 Akteure – vom Rohstoffhersteller, Formulierer über Logistiker und Umfüller bis hin zu den Endverbrauchern der Gesundheitseinrichtungen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagt: „Als Desinfektionsmittel knapp wurden in der Krise, hat der VCI mit seiner Initiative maßgeblich mitgeholfen, Arztpraxen, Krankenhäuser und Pflegeheime schnell und unbürokratisch zu versorgen. Mein herzlicher Dank gilt allen Unternehmen, die sich dabei aktiv beteiligt und Produktion flexibel umgestellt haben. Es ist gut zu wissen, dass wir uns auch und gerade in Krisenzeiten auf die deutsche Wirtschaft verlassen können.“

Zu Beginn der Corona-Krise ist die Nachfrage nach Desinfektionsmitteln sprunghaft um den Faktor 3 gestiegen und hatte zu einem akuten Versorgungsengpass in Deutschland geführt. Das Mandat der Bundesregierung an die Branche war eindeutig: Versorgung schnellstmöglich sicherstellen. Weil sich die Versorgungslage mit Desinfektionsmitteln inzwischen entschärft hat, ist die Plattform jetzt geschlossen worden. Sie kann aber jederzeit wieder geöffnet werden, sollte sich eine vergleichbare Notsituation ergeben, unterstreicht der VCI.

++ Maag liefert Pumpen für Gesichtsmasken-Produktion ++

16.06.: Bei der Produktion von Vliesstoff (Nonwoven) für Gesichtsmasken setzt der chinesische Hersteller Nanhai Nanxin Wufangbu auf eine Druckerhöhungs-Schmelzepumpe Extrex6 der Maag Group: „Die in unserer Vlieslinie installierte Maag-Pumpe hat im kontinuierlichen Dauerbetrieb eine stetig hohe Leistung und Wirkungsgrad erbracht. Unsere Erwartungen an die Zuverlässigkeit und Genauigkeit der Pumpe wurden übertroffen und haben einen signifikanten Beitrag zur Prozessstabilität der Linie geleistet.“ Der Textilspezialist kann damit nicht nur hohe Qualitätsanforderungen erfüllen, sondern das Material auch günstiger produzieren, da die Verarbeitung thermoplastischer Polymere mit der Zahnradpumpe wesentlich effizienter gelingt.

Die für geringe Kompression ausgelegte Verzahnung der Schmelzepumpe ist laut Hersteller einzigartig im Markt und ermöglicht insbesondere Transfer-, Druckerhöhungs- und Dosieranwendungen mit hohem Druck und geringer Scherbeanspruchung. Für die Anwendung bei der Herstellung von Vliesstoffen bedeutet das konkret: ein um 10 % höheres spezifisches Durchflussvolumen als bei vergleichbaren Pumpen und eine um 25 % bessere Verschleißfestigkeit und Dichtigkeit der Antriebswellen- Dichtung. Die Kühloberfläche dieser Dichtung hat sich verdoppelt gegenüber der Ausführung an klassischen Pumpen. Der Temperaturanstieg über die Pumpe reduziert sich um 40 % und die Pulsationen am Austrag der Schmelzepumpe sind weitestgehend reduziert. Die Energieeinsparung liegt bei 12 %, so der der Anbieter.

Die weltweit aufgestellte Maag Group ist seit Jahren mit eigenen Niederlassungen und Werken auf dem chinesischen Markt aktiv und steuert dort trotz des aktuell schwierigen wirtschaftlichen Umfelds auf ein Rekordjahr im Bereich Extrusionspumpen hin: Allein im ersten Quartal 2020 hat die Unternehmensgruppe in China mehr Schmelzepumpen verkauft als im gesamten Jahr 2019. Größtenteils werden diese in der Produktion von Vliesstoff und anderen Medizinprodukten zum Einsatz kommen.

++ Erste Lieferung von BASF-Maskenspende ++

Im Rahmen der Hilfsaktion „Helping Hands“ hat BASF für die Bekämpfung der Corona-Pandemie 100 Mio. Mund-Nasen-Schutzmasken an die Bundesrepublik Deutschland gespendet. Inzwischen sind die ersten Lieferungen in Deutschland eingetroffen. Im Beisein des Vorstandsvorsitzenden Martin Brudermüller übergab Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf dem Gelände der DRK-Kliniken Berlin Westend heute die Spende an das Deutsche Rote Kreuz, stellvertretend für weitere Organisationen, die im Bereich Medizin, Pflege und Rettungsdienste aktiv sind. Das Bundesgesundheitsministerium hat sich dafür entschieden, einen großen Teil der Spende an die Organisationen der Freien Wohlfahrtspflege weiterzureichen, zu denen neben dem Deutschen Roten Kreuz, die Arbeiterwohlfahrt, die Caritas, der Paritätische Wohlfahrtsverband, die Diakonie, die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland, der Arbeiter-Samariter-Bund, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, der Malteser Hilfsdienst und die Johanniter-Unfall-Hilfe gehören. Mit der Übergabe einer Lieferung von Schutzmasken an die DRK-Kliniken Berlin beginnt die Verteilung an die Empfänger. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn: „Der Kampf gegen die Corona-Epidemie ist Teamarbeit. Auch die deutsche Wirtschaft trägt dazu bei.“

++ Lanxess spendet Desinfektionsmittel an Schulen ++

Übergabe der Desinfektionsmittel an die Geschwister-Scholl-Realschule in Köln. (Bild: Lanxess)

Übergabe der Desinfektionsmittel an die Geschwister-Scholl-Realschule in Köln. (Bild: Lanxess)

Lanxess versorgt alle Schulen in Köln und an allen weiteren Standorten in Deutschland mit Desinfektionsmittel zur Reinigung der Klassenzimmer und sanitären Einrichtungen. Der Spezialchemie-Konzern liefert laut einer Unternehmensmitteilung sein wasserlösliches Produkt RelyOn Virkon in Tablettenform zusammen mit Sprühflaschen an die Bildungseinrichtungen. Insgesamt sollen rund 270 Grundschulen sowie 200 weiterführende Schulen von der gespendeten Menge profitieren, die für die Oberflächendesinfektion über mehrere Wochen reiche. Mit der Maßnahme möchte der Konzern „den Schulen im Umfeld unserer Standorte helfen, die notwendigen Hygienevorkehrungen gegen die Corona-Pandemie bestmöglich umzusetzen“, erklärt Nina Hasenkamp, Leiterin der Bildungsinitiative des Unternehmens.

Der Schuldezernent der Stadt Köln, Robert Voigtsberger, freut sich über die Desinfektionsmittel-Spende: „Die Schulen sind seit Wochen im Ausnahmezustand. Schulleitungen haben Hygienekonzepte entwickelt und sind mit der Organisation für Abschlussprüfungen und Präsenzunterricht beschäftigt. Die Spende von Lanxess ist Unterstützung zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Sie hilft, Flächendesinfektion in Klassenräumen sicherzustellen. Im Dreiklang mit Mindestabstand und Händewaschen können Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte so alle empfohlenen Schutzmaßnahmen befolgen.“ In den vergangenen Wochen hatte das Unternehmen bereits Tabletten für 1 Mio. Liter Desinfektionsmittel an 13 von der Corona-Pandemie besonders stark betroffene Länder gespendet.

++ Jungheinrich-Mitarbeiter unterstützen Covid-19-Patienten in Afrika ++

27.05.: Jedes Jahr spenden Beschäftigte des Intralogistik-Spezialisten Jungheinrich die Cents hinter dem Komma ihrer monatlichen Gehaltsabrechnung an das Deutsche Medikamentenhilfswerk Action Medeor. Mit der diesjährigen Spende – es kam eine Summe von rund 31.000 Euro zusammen – will die Hilfsorganisation ihre medizinische Hilfe vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie in Tansania und im Kongo ausweiten. Dem Hilfsprogramm sind 57 Krankenhäuser angeschlossen. Jedes davon erhält Sauerstoff-Konzentratoren zur Behandlung mittelschwer erkrankter Covid-19-Patienten, die mit zusätzlichem Sauerstoff behandelt werden müssen. Darüber hinaus werden Schutzmaterialien wie Desinfektionsmittel, Masken, Schutzbrillen oder Kittel beschafft. Zum anderen arbeitet Action Medeor zusammen mit der Organisation Association des Femmes pour la Promotion et le Développement Endogène(AFPDE) an der Verbesserung der Gesundheits-, Sanitär- und Trinkwasserversorgung von burundischen Geflüchteten sowie der lokalen Bevölkerung im Osten der Demokratischen Republik Kongo. Dazu wurden umfangreiche Aktivitäten festgelegt, die zum Beispiel die Bereitstellung von Medikamenten, Verbrauchsmaterialien und medizinischen Hilfsgütern für Gesundheitsstationen im Projektgebiet umfassen. Zusätzlich dazu wurde das Projekt um Maßnahmen zum Schutz vor dem Corona-Virus erweitert.

Bereits seit 2012 gibt es die Restcent-Aktion bei Jungheinrich, an der die Mitarbeiter freiwillig teilnehmen können. Neben Deutschland beteiligen sich Mitarbeiter aus Österreich, Spanien, Portugal und Italien. Insgesamt konnten auf diesem Wege bereits rund 200.000 Euro gespendet werden.

++ Konzerne fordern klimafreundlichen „Wiederaufbau“ ++

19.05.: Über 150 große multinationale Unternehmen haben weltweit Regierungen aufgefordert, ihre Covid-19-Wirtschaftshilfe- und Wiederaufbaubemühungen an den neuesten Erkenntnissen der Klimawissenschaft auszurichten. Mit der Unterzeichnung der Erklärung bekräftigen die unterstützenden Unternehmen – darunter unter anderem Astra Zeneca, Bayer, Beiersdorf, Grundfos, Henkel, Nestlé, Novartis und Sanofi – ihre eigenen wissenschaftsbasierten Verpflichtungen zur Erreichung der Netto-Null-Kohlenstoffemissionen. Außerdem fordern sie die Regierungen auf, einen schnelleren und gerechteren Übergang von einer grauen zu einer grünen Wirtschaft zu priorisieren. Die Erklärung kommt zu einem Zeitpunkt, wo Regierungen auf der ganzen Welt an Hilfspaketen arbeiten, um sich von den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie zu erholen, und wo sie sich darauf vorbereiten, verbesserte nationale Klimapläne im Rahmen des Pariser Abkommens vorzulegen.

Die Initiative beabsichtigt nach eigenem Bekunden, Unternehmen und Regierungen zu vereinen, damit sie sich besser erholen und die größten positiven Auswirkungen für die Menschen, den Wohlstand und den Planeten erzielen können. Darüber hinaus wollen die Unternehmen

  • zeigen, dass die besten Entscheidungen und Handlungen wissenschaftlich fundiert sind;
  • in Erholung und Widerstandsfähigkeit für systemische sozioökonomische Transformationen investieren;
  • mit Regierungen zusammenarbeiten und die Bewegung vergrößern.

 

++ Ehrlich-Institut rechnet mit zulassungsfähigem Impfstoff-Kandidat bis Ende 2020 ++

Das für die Zulassung von Impfstoffen zuständige Paul-Ehrlich-Institut rechnet damit, dass bis Ende 2020 über die Zulassung eines Impfstoffs gegen das Corona-Virus gerechnet werden kann. Zudem sollen, so ein Bericht der Zeitung Mannheimer Morgen, drei weitere Impfstoffkandidaten in Deutschland klinisch geprüft werden.

++ Merck spendet 2 Mio. FFP2-Masken ++

12.05.: Der Pharma- und Chemiekonzern Merck hat angekündigt, insgesamt 2 Mio. FFP2-Masken zu spenden– unter anderem nach Deutschland, Frankreich und in die USA. Das Unternehmen will die Kosten für den Einkauf und den Transport der Schutzausrüstung tragen. Die Spende soll vor allem dem Personal im Gesundheitswesen helfen; die Verteilung der Schutzmasken übernehmen die entsprechenden Behörden und Träger. Die Ausrüstung deckt den Angaben von Merck zufolge etwa den Monatsbedarf von 30.000 Mitarbeiter im Gesundheitswesen „In diesen beispiellosen Zeiten sind wir dankbar für das unglaubliche Engagement und die großartige Arbeit von allen, die an vorderster Front gegen Covid-19 kämpfen“, erklärte Belén Garijo, Mitglied der Geschäftsleitung und CEO Healthcare.

++ Bundesregierung stellt 750 Mio. Euro für Impfstoff-Entwicklung bereit ++

11.05.: Die deutsche Bundesregierung will die Entwicklung und Produktion eines Corona-Impfstoffes vorantreiben. Dazu soll ein Programm im Wert von 750 Mio. Euro aufgelegt werden. Unter anderem sollen damit klinische Studien mit einer größeren Anzahl an Probanden ermöglicht werden. Aber auch Vorbereitungen für die Massenproduktion des Impfstoffes sollen damit finanziert werden – unter anderem die Beschaffung von Inhaltsstoffen oder Verträge mit Lohnabfüllern.

++ vfa: 115 Projekte zur Impfstoffentwicklung gegen Corona-Virus ++

06.05.: Die Impfstoffentwicklung gegen Covid-19 läuft weiter auf Hochtouren. Der Verband der Forschenden Arzneimittelhersteller, vfa, zählt inzwischen 115 Impfstoffprojekte weltweit gegen den Erreger dieser Infektionskrankheit, das Coronavirus SARS-CoV-2. Sieben davon werden maßgeblich in Deutschland vorangetrieben, fünf werden aus Deutschland heraus unterstützt. Obwohl der Erreger vor Jahresbeginn noch praktisch unbekannt war, hatten bis 1. Februar bereits sechs Unternehmen Impfstoffprojekte gemeldet. Am 9. März waren es schon 16 und jetzt sind es 115. Weltweit werden zehn dieser Impfstoffkandidaten bereits in klinischen Studienprogrammen mit Freiwilligen erprobt: Eins davon findet in Deutschland statt. Weitere sind angekündigt.

Medikamente gegen Corona und Covid-19

++ Boge organisiert Lieferung von Schutzausrüstung aus China ++

Schutzausrüstung ist derzeit vor allem noch in China zu bekommen. (Bild: Boge)

Schutzausrüstung ist derzeit vor allem noch in China zu bekommen. (Bild: Boge)

Der Druckluftspezialist Boge hat seine Geschäftskontakte nach China genutzt, um Schutzausrüstung für Kliniken und Hausärzte zu beschaffen. 34.000 Schutzmasken unterschiedlicher Ausführungen und 1.000 medizinische Schutzanzüge gab das Unternehmen an das Klinikum Bielefeld und das Universitätsklinikum Würzburg zum Bezugspreis ab. Weitere 3.400 Atemschutzmasken und 250 Anzüge spendete das Unternehmen aus Bielefeld großenteils an heimische Hausärzte.

Die medizinische Ausrüstung zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus ist aktuell weltweit nur schwer zu bekommen. In dieser Ausgangslage wandten sich die Geschäftsführer Wolf D. Meier-Scheuven und Rolf Struppek an ihre Unternehmenskontakte vor Ort: Seit gut 20 Jahren hat Boge in China eine Vertriebs- und Produktionsgesellschaft mit Sitz in Schanghai. Deren Mitarbeiter übernahmen mit großem Engagement die Kommunikation mit Lieferanten und Behörden. Zunächst sollte Ausrüstung für die eigenen Mitarbeiter bestellt werden. Doch dann erreichten das Unternehmen in Deutschland immer mehr Anfragen nach Unterstützung bei der Beschaffung von Schutzausrüstung. „Wir haben schnell entschieden, dass wir die Bestellmenge an Schutzmasken auf eigenes Risiko erhöhen, und haben unsere chinesischen Ansprechpartner entsprechend informiert“, erklärt Meier-Scheuven. Bereits seit März bearbeitet sein Unternehmen Aufträge aus dem medizinischen Sektor mit Vorrang und hat somit auch die Produktion von Kompressoren für medizinische Druckluft hochgefahren.

++ Grundfos produziert Gesichtsvisiere ++

Grundfos produziert und spendet Gesichtsvisiere. (Bild: Grundfos)

Grundfos produziert und spendet Gesichtsvisiere. (Bild: Grundfos)

04.05.: Seit Ostern produziert der Pumpenhersteller Grundfos nach Bedarf bis zu 5.000 Gesichtsvisiere täglich, damit Mitarbeiter im Gesundheits- und Pflegebereich sich und Patienten vor einer Corona-Infektion schützen können. Einen ersten Prototypen hatte ein Team des Unternehmens bereits 36 Stunden nach einer Anfrage der dänischen Arzneimittelbehörde hergestellt. Nach dem ersten Anlaufen der Produktion im Stammwerk in Bjerringbro, Dänemark, haben auch die Fabriken in Frankreich und Serbien mit der Herstellung begonnen.

Zwei sehr wichtige Faktoren für die Entwicklung des Gesichtsschutzvisiere war eine einfache und unkomplizierte Herstellung sowie die komfortable und leichte Handhabung für das Personal. Das Visier besteht aus einer Kunststofffolie, die an einem Kunststoffrahmen befestigt ist. In der Anfangsphase des Projekts wurde der Rahmen in einem 3D-Druckverfahren hergestellt, inzwischen wird er in Spitzgusswerkzeugen aus dem normalen Produktionsprozess erzeugt. Die Lieferung dieser Hilfsgüter erstreckt sich vorerst auf Länder, in denen Grundfos mit eigenen Gesellschaften aktiv ist. So wurden neben Dänemark auch schon französische und italienische Einrichtungen beliefert. Abgegeben werden die Visiere kostenfrei als Spenden.

++ Tests mit Gesundheitspflaster für Covid-19-Patienten ++

Gesundheitspflaster wird in Kürze zur Beobachtung von Coronavirus-Patienten in einem belgischen Krankenhaus getestet. (Bildquelle: Henkel

Das Gesundheitspflaster wird in Kürze zur Beobachtung von Coronavirus-Patienten in einem belgischen Krankenhaus getestet. (Bild: Henkel)

02.05.: Zusammen mit sechs Medizin- und Technologieunternehmen hat Henkel, Düsseldorf, ein  Gesundheitspflaster entwickelt, das die kontinuierliche, drahtlose Fernüberwachung der Atmung, Herzfrequenz und zukünftig auch der Körpertemperatur von Patienten. Ursprünglich für die Kontrolle der Vitalfunktionen von Patienten mit Herzfehlern oder Epilepsie entwickelt, wird das Produkt in Kürze für die Behandlung von Coronavirus-Patienten in einem belgischen Krankenhaus getestet. Die Partner wollen die Technologie in den kommenden Monaten im Hinblick auf eine neue potenzielle Welle des Virus im Herbst weiter ausrollen. Hier der Bericht im Fachmagazin Plastverabeiter.

++ Solvay startet Solidaritätsfonds für Mitarbeiter ++

28.04.: Der Chemiekonzern Solvay hat kürzlich einen Solidaritätsfonds angekündigt, der Mitarbeiter und deren Angehörige unterstützen soll, die infolge der Covid-19-Krise in eine Notlage geraten sind. Den Fonds soll die belgische König-Baudouin-Stiftung verwalten und kontrollieren. Die Unterstützung der gemeinnützigen Organisation solle die zügige Einrichtung des Fonds „als unabhängige, globale und effektive karitative Einrichtung sicherstellen“, erklärt Solvay-CEO Ilham Kadri. Der Solidaritätsfonds soll von der Stiftung unter Leitung eines Management Committee gesteuert werden. Dieser Ausschuss setzt sich zu gleichen Teilen aus Vertretern der Stiftung, Vertretern von Solvay und einer noch auszuwählenden Drittpartei zusammen. Alle drei Parteien werden gemeinsam für die Spenden-Entscheidungen des Fonds verantwortlich sein und dabei Kriterien zugrunde legen, die im Einklang mit den Statuten der König-Baudouin-Stiftung stehen.

Konkret soll der Fonds Folgendes bereitstellen:

  • Individuelle Hilfen weltweit für Mitarbeiter des Konzerns und deren Familien, die stark betroffen sind, sich in einer großen Notlage befinden oder großen Belastungen ausgesetzt sind – in Bezug auf Gesundheit, Ausbildung ihrer Kinder, Arbeitslosigkeit, Einschränkungen bei oder Verlust von sozialer Absicherung und/oder Krankenversicherung.
  • Unterstützung für die Gesundheits- und Sozialeinrichtungen, die sich um diesen Personenkreis kümmern.
  • Unterstützung von Forschungs-, Gesundheits- und sozialen Einrichtungen, die in die Corona-Krise eingebunden sind und Ausweitung auf andere Gesundheits- oder gleichwertige Krisen, sofern der Fonds dies nach Abdeckung des Sofortbedarfs der Solvay-Mitarbeiter und deren Angehörigen weltweit zulässt.

 ++ Borealis installiert Fieberscanner in mehreren Produktionsanlagen ++

Borealis hat an mehreren europäischen Standorten Scannerkabinen zur Fieberdetektion bei Mitarbeitern installiert. Bild: Borealis

Borealis hat an mehreren europäischen Standorten Scannerkabinen zur Fieberdetektion bei Mitarbeitern installiert. Bild: Borealis

Der Kunststoffhersteller Borealis hat damit begonnen, in mehreren Produktionsanlagen Scannerkabinen  zu installieren, mit denen Mitarbeiter mit Fiebersymptomen erkannt werden können. Zunächst wurde das bei einem Turnaround-Projekt im belgischen Kallo getestet. Mittlerweile haben bereits entsprechende Stationen in Geleen, Niederlande, und Beringen, Belgien, sowie in Burghausen, Deutschland, ihren Betrieb aufgenommen.Der Scanner kann bereits milde Fiebersymptome erkennen. Da im Zuge der Messung keine personenbezogenen Daten gesammelt oder gespeichert werden, steht diese Maßnahme im Einklang mit der Datenschutzrichtlinie der EU.

++ Clariant spendet Desinfektionsmittel an Schweizer Bundesbehörden ++

28.04.: Der Spezialchemiekonzern Clariant spendet rund 80 t Desinfektionsmittel pro Monat an die Schweizer Bundesbehörden, um die Schutzmassnahmen während des Covid-19-Ausbruchs zu unterstützen. Durch den Aufbau einer Lieferkette mit Industriepartnern in Deutschland und der Schweiz versorgt der Konzern bedürftige medizinische Einrichtungen in der Schweiz mit Desinfektionsmitteln. Die Armeeapotheke wird bei der Verteilung unterstützen. Mit diesem Beitrag will Clariant helfen, der begrenzten Verfügbarkeit von Desinfektionsmitteln in der Schweiz während der Corona-Krise entgegenzuwirken. „Als globales Unternehmen mit Hauptsitz in der Schweiz ist es selbstverständlich, dass Clariant die Schweizer Bundesbehörden in diesen herausfordernden Zeiten unterstützt. Besonders stolz bin ich auf alle beteiligten Mitarbeitenden und die Unterstützung durch unsere Partner Crop Energies und Brenntag. Die erfolgreiche grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten war entscheidend für die Realisierung dieses Beitrags“, sagte Hans Bohnen, Chief Operating Officer von Clariant.

Um die Spende zu realisieren, arbeitete Clariant eng mit Industriepartnern zusammen. Der Hauptbestandteil von Desinfektionsmittel, Ethanol aus erneuerbaren Quellen, wird von Crop Energies, dem grössten europäischen Hersteller von erneuerbarem Ethanol, gesichert. Beide Unternehmen griffen mit der Versorgung von Desinfektionsmitteln bereits dem Bundesland Bayern gemeinsam unter die Arme und konnten nun ihre Zusammenarbeit weiter ausbauen. Mit dem erwähnten Rohstoff ist das Distributionsunternehmen Brenntag in der Lage, an seinen Standorten Basel und Lohn-Ammannsegg Schweiz Desinfektionsmittel nach den offiziellen Standards der Weltgesundheitsorganisation (WHO) herzustellen. Alle mit der Herstellung und Lieferung des Desinfektionsmittels verbundenen Kosten werden von Clariant übernommen.

++ Henkel entwickelt „Gesundheitspflaster“ gegen Covid-19 ++

Ein neues Pflaster soll zur Bekämpfung von Covid-19 beitragen (Bild: Henkel)

Ein neues Pflaster soll zur Bekämpfung von Covid-19 beitragen (Bild: Henkel)

28.04.: Zusammen mit sechs Medizin- und Technologieunternehmen hat der Chemiekonzern Henkel ein innovatives, intelligentes Gesundheitspflaster entwickelt. Das Pflaster ermöglicht nach Angaben des Unternehmens die kontinuierliche, drahtlose Fernüberwachung der Atmung, Herzfrequenz und bald auch der Körpertemperatur von Patienten. Ursprünglich für die Kontrolle der Vitalfunktionen von Patienten mit Herzfehlern oder Epilepsie entwickelt, wird das Produkt in Kürze für die Behandlung von Coronavirus-Patienten in einem belgischen Krankenhaus getestet werden. Die Partner wollen die Technologie in den kommenden Monaten im Hinblick auf eine neue potenzielle Welle des Virus im Herbst weiter ausrollen.

Hochleistungselektroden und leitfähige Lacke ermöglichen die Aufzeichnung der Vitalparameter, die über einen Sensor in der Mitte des Pflasters gesammelt und drahtlos an eine Cloud zur Datenspeicherung gesendet werden. Auch ein Mini-Sensor zur Messung der Körpertemperatur soll in Kürze in das System integriert werden. Pflegekräfte in Gesundheitszentren und Allgemeinmediziner oder Spezialisten können diese Cloud-Daten über eine benutzerfreundliche Plattform jederzeit einsehen. Dadurch könne die häusliche Behandlung von Patienten verbessert werden und führt zu deutlichen Zeitersparnissen für das medizinische Personal bei der Erfassung und Auswertung von Daten. Henkel hat als Klebstoffanbieter dabei die Elektroden und die leitfähigen Lacke entwickelt.

++ Covestro kehrt schrittweise zum Regelbetrieb zurück ++

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Kunststoffhersteller Covestro plant die schrittweise Rückkehr zum Regelbetrieb an deutschen Standorten. (Bild: Covestro)

27.04.: Covestro plant im Einklang mit den aktuellen Beschlüssen der Bundesregierung sowie zahlreicher Landesregierungen eine sukzessive Rückkehr zum Regelbetrieb an deutschen Standorten. Seit dem 27. April 2020 sollen erste Anpassungen in einzelnen Bereichen umgesetzt werden. „Die Sicherheit und Gesundheit aller Beschäftigten und ihrer Angehörigen steht bei Covestro weiter an allererster Stelle“, so der Vorstandsvorsitzende Dr. Markus Steilemann. „Das gilt insbesondere jetzt, wo wir in Deutschland vorsichtig die Rückkehr zum normalen Geschäftsbetrieb anpeilen. Wir werden dabei äußerst bedachtsam vorgehen und in kleinen Schritten auf die aktuellen Entwicklungen reagieren. Ganz herzlich danke ich allen, die den schwierigen Weg bis hierhin mitgegangen sind und ihn weiter mitgehen werden.“

Die Rückkehr zu regulären Geschäfts- und Betriebsabläufen erfolgt in Anlehnung und unter sorgfältiger Beachtung der öffentlich geltenden Rahmenbedingungen stufenweise. Dabei steht der Gesundheitsschutz bei der Rückkehr von Mitarbeitenden sowie sonstiger Beteiligter – wie Dienstleister und Kontraktoren – an die jeweilige Einsatzstelle im Fokus. Um das Risiko für alle bei einer höheren Anzahl von Personenkontakten im Arbeitsablauf zu reduzieren, führt Covestro eine Maskenpflicht ein. Der Kunststoffhersteller hat einen umfangreichen Maßnahmenkatalog zum Gesundheitsschutz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschlossen. Die sukzessive Rückkehr definierter Personenkreise, die zur Aufrechterhaltung und Wiederherstellung des regulären Geschäftsbetriebs erforderlich sind, setzt die weitere konsequente Einhaltung bestehender Verhaltens- und Hygienevorschriften sowie eine ausreichende Verfügbarkeit von Atemschutzmasken voraus. Mitarbeitende in Deutschland, die ihrer Tätigkeit von zu Hause nachgehen können und deren Anwesenheit zur Aufrechterhaltung des jeweiligen Abteilungsbetriebs nicht dringend erforderlich ist, sind weiterhin dazu angehalten, von zu Hause zu arbeiten.

Der Vorstand des Konzerns beobachtet die weltweite Entwicklung der Coronavirus-Pandemie weiterhin aktiv. Die erforderliche Anpassung oder Ausweitung bestehender Maßnahmen erfolgt im Einklang mit den Empfehlungen und Handlungsanweisungen der Bundesregierung, des Robert Koch-Instituts sowie anderer Expertengremien.

++ Bayer spendet weitere 2.400 Liter Desinfektionsmittel ++

27.04.: Um Versorgungsengpässe in seiner Nachbarschaft zu beseitigen, spendet der Bayer-Standort Bergkamen dem Kreis Unna 2.400 Liter Desinfektionsmittel. „Nachbarn sollten gerade in schwierigen Zeiten füreinander da sein. Und schwierig ist die aktuelle Situation ganz gewiss – vor allem für Kommunen und soziale Einrichtungen aller Art“, sagte der designierte Bayer-Standortleiter Dr. Dieter Heinz bei der Übergabe auf dem Gelände des Feuerwehr-Servicezentrums in Unna. Mit der Spende verbindet er die Hoffnung, deren Not lindern und die Versorgungslage verbessern zu können. Ein Wunsch, der prompt in Erfüllung ging. „Den Bedarf an Desinfektionsmitteln zu decken, bedeutet eine enorme Herausforderung. Der wertvolle Beitrag von Bayer hilft uns dabei substanziell weiter“, dankte Landrat Michael Makiolla dem Konzern für die Spende.

Seitdem sich die Corona-Pandemie auch in der hiesigen Region ausbreitet, hat Bayer dem Kreis Unna bereits zweimal Desinfektionsmittel im Umfang von zusammen 1.000 Liter zur Verfügung gestellt. Mit der aktuellen Menge ist das Spendenvolumen auf nunmehr 3.400 Liter angewachsen. Der größte Teil davon stammt aus einem Betrieb in Dormagen, in dem Bayer normalerweise Pflanzenschutzmittel herstellt. Das Unternehmen hat die Produktion kurzfristig auf Desinfektionsmittel umgestellt und spendet diese komplett an Kommunen im Umfeld der deutschen Unternehmensstandorte.

++ Werksfeuerwehr transportiert Ethanol für Desinfektionsmittel ++

Die Werkfeuerwehr im Industriepark Kalle-Albert transportiert Ethanol für die Produktion von Desinfektionsmitteln. (Bild: Infraserv Wiesbaden)

Die Werkfeuerwehr im Industriepark Kalle-Albert transportiert Ethanol für die Produktion von Desinfektionsmitteln. (Bild: Infraserv Wiesbaden)

24.04.: Kooperation in Wiesbaden: Das Unternehmen Henkell Freixenet stellt 50.000 l hochprozentigen Alkohol (Ethanol) zur Verfügung, der größtenteils von Merck Performance Materials im zweitgrößten hessischen Industriepark Kalle-Albert zu Desinfektionsmittel weiterverarbeitet wird. Um die notwendigen Großtransporte kümmert sich die Werkfeuerwehr des Industrieparkbetreibers Infraserv Wiesbaden mit eigener Personal- und Fahrzeuglogistik. Dies umfasst den Transport des Ethanols in Großgebinden. Allein hierfür sind etwa zehn Frachten vorgesehen, wovon bis zum heutigen Freitag der Transfer von ca. 20 t und damit bereits mehr als einem Drittel erledigt sein sollen. Nach der Bereitstellung der Fertigware im Industriepark führt die Werkfeuerwehr auch bereits Transporte großer Paletten-Einheiten durch. Eine Lieferung erreichte die Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden. Die übrigen Transporte gehen zum Logistikzentrum der Aukamm-Apotheke, von wo aus die Verteilung an städtische Bedarfsträger organisiert wird.

++ FDA authorisiert erste Tests für Selbsttestung duch Patienten ++

21.04.: Die U.S. Food and Drug Administration hat den ersten diagnostischen Test mit der Möglichkeit der Probenahme für das Testen auf Covid-19 zu Hause genehmigt. Insbesondere erteilte die FDA erneut die Notfallgenehmigung (EUA) für den Covid-19 RT-PCR-Test der Laboratory Corporation of America (LabCorp). Das Selbstabnahmekit für zu Hause enthält ein spezielles Wattestäbchen mit Wattestäbchen, das von den Patienten zur Entnahme ihrer Probe verwendet werden kann.

++ Proximity-Tracing: Fraunhofer-Vorschlag für einen deutschen Ansatz ++

22.04. Proximity-Tracing-Apps stellen eine digitale Option bei der Eindämmung der aktuellen Coronavirus-Pandemie dar. Die Fraunhofer-Gesellschaft hat einen eigenen Ansatz für eine deutsche Proximity-Tracing-App entwickelt. Diese soll eine digitale Benachrichtigung von Personen mit dem Risiko einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 durch eine räumlich-zeitliche Abstandsmessung mit Hilfe von Bluetooth-Technologie auf Mobiltelefonen ermöglichen. Ziel ist es, ein IT-System zu entwickeln, das die vorhandenen Prozesse in Gesundheitsämtern durch digitale Hilfsmittel ergänzt.

++ Erster Corona-Impfstoff in klinischer Prüfung ++

Das Mainzer Unternehmen Biontech hat bei der Entwicklung eines Impfstoffs gegen das neuartige Coronavirus die Nase vorn. Bild: guerrieroale – AdobeStock

Das Mainzer Unternehmen Biontech hat bei der Entwicklung eines Impfstoffs gegen das neuartige Coronavirus die Nase vorn. Bild: guerrieroale – AdobeStock

22.04.: In Deutschland ist ein erster Imfstoffkandidat zur klinischen Prüfung an Menschen zugelassen. Das Paul-Ehrlich-Institut hat einem Spiegel-Bericht zufolge die Zulassung für eine Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech erteilt, das bei der Entwicklung mit dem Pharmariesen Pfizer kooperiert. Der Impfstoff soll zunächst an 200 gesunden Erwachsenen getestet werden.

++ Minebea Mitsumi spendet Schutzmasken ++

22.04.: 17 europäische Unternehmen der Minebea Mitsumi Gruppe, darunter auch Minebea Intec mit drei Standorten in Deutschland, geben insgesamt 17.000 N95-Schutzmasken an Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen aus. Zudem plant Minebea Mitsumi derzeit, 200.000 Masken pro Tag selbst zu produzieren, um unter anderem auch die Sicherheit der Mitarbeiter zu gewährleisten. Das japanische Unternehmen beschäftigt weltweit rund 100.000 Mitarbeiter an 63 Standorten in 27 Ländern.

Medikamente gegen Corona und Covid-19:

++ 500 Unternehmen in Mittelstands-Initiative engagiert ++

21.04.: Viele Unternehmer in Deutschland wollen der Corona-Krise nicht tatenlos zusehen. So haben etwa der Rostocker Biotech-Unternehmer Prof. Dr. Arndt Rolfs (Centogene), Dr. Patrick Adenauer (Bauwens und Interessensverband „Die Familienunternehmer“), Christoph Ehlers (Equicore), Lutz Goebel (Henkelhausen und „Die Familienunternehmer“), Dr. Peter Sewing (Obermark) und Matthias Tomann (Senacor) haben eine Kampagne gestartet, um binnen kürzester Zeit die Kapazitäten für dringend erforderliche großflächige Tests in Deutschland und im Idealfall in ganz Europa zu schaffen sowie Schutzmasken und Beatmungsgeräte bereitzustellen. Die Initiative richtet sich an mittelständische Unternehmen, die bei der Herstellung und Beschaffung helfen können und wollen.

Anfang April wurde ein entsprechender Aufruf mit einer konkreten Bedarfsliste über Anzeigen in mehreren deutschen Tageszeitungen platziert. Mehr als 500 Unternehmen, meist Familienunternehmen, seien bisher dem Aufruf gefolgt und stellten schnell Wissen und Technologien für eine kollektive Lösung bereit. Auch von Seiten des Bundeskanzleramt habe man „große Zustimmung“ erhalten. Diese Resonanz auf die Kampagne habe selbst die Mitinitiatoren überrascht. Sie werten es als ein starkes Zeichen dafür, wie der deutsche Mittelstand in dieser herausfordernden Zeit Verantwortung zeigen möchte.

++ Heizungsbauer Viessmann stellt auf Beatmungsgeräte um ++

Der Heizungs- und Klimatechnikspezialist Viessmann hat Teile seiner Produktion auf Beatmungsgeräte umgerüstet. Bild: Viessmann

Der Heizungs- und Klimatechnikspezialist Viessmann hat Teile seiner Produktion auf Beatmungsgeräte umgerüstet. Bild: Viessmann

20.04.: Im Kampf gegen die Covid-19 Pandemie hat die Viessmann Gruppe einen Teil der Produktion umgerüstet. Dort fertigt das Familienunternehmen nun – zusätzlich zu ihren Klima- und Energielösungen – auch Beatmungsgeräte, mobile Versorgungsstationen, Gesichtsmasken und Desinfektionsmittel. Desinfektionsmittel und Gesichtsmasken wurden bereits an den Landkreis übergeben. Die Entwicklung der Beatmungsgeräte erfolgt in enger Abstimmung mit Medizinern des Luisenhospitals, dem Akademischen Lehrkrankenhaus der Medizinischen Fakultät und dem Team von Prof. Dr. Dirk Müller vom E.ON Energy Research Center der RWTH Aachen sowie weiterer Krankenhäuser.

++ 1 Mio. Euro für Hilfsmaßnahmen: Bayer unterstützt Frankreich ++

17.04.: Bayer spendet eine Million Euro an die Allianz „Alle vereint gegen das Virus“ (im Original „Tous unis contre le virus“), die die Stiftung Fondation de France, der Krankenhausverbund Assistance Publique – Hôpitaux de Paris und das Institut Pasteur zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in Frankreich gegründet haben. Das Geld fließt zum einen in Projekte der Allianz zur psychologischen Unterstützung von Pflegepersonal, Patientinnen und Patienten sowie deren Familien und zur Verbesserung der Pflegepraxis. Zum anderen werden Forschungsprojekte gefördert, um das Wissen über das Coronavirus und die aktuelle Pandemie auszubauen, Tests zur Ermittlung von Antikörpern zu entwickeln sowie effektive Behandlungsmethoden und Impfstoffe zu erforschen.

„Verschiedene Untersuchungen in Laboren und Kliniken liefern erste Hinweise darauf, dass Chloroquin zur Behandlung bei COVID-19-Patienten geeignet sein könnte“, sagt Werner Baumann, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG

„Verschiedene Untersuchungen ... liefern erste Hinweise darauf, dass Chloroquin zur Behandlung bei Covid-19-Patienten geeignet sein könnte“, sagt Werner Baumann, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG. Bild: Bayer

++ Bayer spendet 8 Mio. Chloroquine-Tabletten an deutsche Regierung ++

17.04.: Der Chemiekonzern Bayer unterstützt den Kampf gegen Covid-19-Erkrankungen mit einer Spende von acht Millionen Tabletten Chloroquin an die deutsche Bundesregierung. Die Lieferung stammt von chinesischen Herstellern. In den kommenden Tagen werden die Medikamente an die zuständigen Stellen übergeben. Mehrere Millionen Tabletten Chloroquin spendete das Unternehmen bereits in den vergangenen Wochen an Regierungen verschiedener weiterer Länder, darunter besonders stark von der Corona-Pandemie betroffene Staaten wie China, Italien und die USA.

„Verschiedene Untersuchungen in Laboren und Kliniken liefern erste Hinweise darauf, dass Chloroquin zur Behandlung bei Covid-19-Patienten geeignet sein könnte“, sagt Werner Baumann, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG. „Sollten sich diese Erkenntnisse in weiteren Studien bestätigen, werden wir alles in unserer Macht Stehende tun, durch Bereitstellung von Produktionskapazitäten für Chloroquin in Europa ausreichende Mengen des Medikaments herzustellen.“

Medikamente gegen Corona und Covid-19:

 

++ Handelskammer-Umfrage: Unternehmen rechnen mit starken Verlusten ++

17.04.: Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag DIHK sowie die Deutschen Ausenhandelskammern haben ihre Mitglieder zu deren Konjunkturerwartungen befragt. Vor allem in Europa und Nordamerika gehen die Unternehmen demnach von einer sich dramatisch verschlechternden Wirtschaftsentwicklung aus. Die Hälfte erwartet einen Rückgang in den kommenden 12 Monaten. Viele Unternehmen wollen ihre Investitionen zurückfahren und abbauen. 15 % der Unternehmen gehen der Umfrage zufolge davon aus, dass sich ihre Jahresumsätze mehr als halbieren werden.

++ Frankreich erwägt Abschaltung von Kernkraftwerken ++

17.04.: Weniger Industrieproduktion – weniger Strombedarf: Die Folgen der Corona-Pandemie sind auch im französischen Wirtschaftsleben massiv. Der staatliche Energiekonzern EDF überlegt deshalb einem Medienbericht zufolge, mehrere Atomreaktoren abzuschalten. Welche Anlagen betroffen sind, wurde allerdings nicht bekannt. Der Konzern beobachtet derzeit einen Rückgang des Strombedarfs um ein Fünftel.

++ Henkel will 5 Millionen Hygieneartikel spenden ++

Henkel hat 300.000 Produkte für Körper- und Haushaltshygiene in Deutschland gespendet. (Bild: Henkel)

Henkel hat 300.000 Produkte für Körper- und Haushaltshygiene in Deutschland gespendet. (Bild: Henkel)

16.04.: Im Rahmen seines globalen Solidaritätsprogramms im Kampf gegen Corona hat der Konsumgüter-Konzern Henkel angekündigt, weltweit insgesamt 5 Mio. Körper- und Haushaltshygiene-Produkte zu spenden. Die ersten von insgesamt rund 300.000 Produkten in Deutschland habe das Unternehmen bereits an gemeinnützige Organisationen ausgeliefert. Dabei seien Produktspenden an das Deutsche Rote Kreuz in Bremen, den Verein „Helfen durch Geben – Der Sack e.V.“ in Köln sowie das Amt für Migration und Integration in Düsseldorf gegangen. Diese sollen die weitere Verteilung der Spenden, darunter Körperpflegeprodukte der Marken Fa und Nature Box sowie Wasch- und Reinigungsmittel wie Persil und Spee, an Bedürftige koordinieren „Wir wollen mit dem Solidaritätsprogramm einen Beitrag in der aktuellen Situation leisten. Deshalb arbeiten wir bei Henkel weltweit und teamübergreifend zusammen, um Hilfe und Unterstützung zu ermöglichen, wo sie benötigt wird“, sagte Katharina Herzog, Geschäftsführerin Henkel Beauty Care Deutschland. (jg)

++ Desinfektionsmittel-Plattform des VCI erfolgreich angelaufen ++

15.04.: Die Internetplattform „Notversorgung Desinfektionsmittel“ wird laut einer Meldung des VCI kurz nach Freischaltung bereits intensiv genutzt. Der digitale Marktplatz war am Gründonnerstag als Hilfsmaßnahme für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen offiziell gestartet. Seitdem hätten sich bereits über 150 verifizierte Nutzer auf der Plattform registriert. Über 50 Angebote und Gesuche wurden darauf über die Ostertage platziert. Rund 50 Kontaktaufnahmen zwischen Gesundheitseinrichtungen und Unternehmen führen dazu, dass dringend benötigte Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt werden können. „Die chemisch-pharmazeutische Industrie steht bereit, um einen möglichen Versorgungsnotstand in Kliniken, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen abzuwenden. Dafür müssen sich die Zielgruppen jetzt mit ihrem Bedarf bei uns melden“, betont VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup. Die erste Resonanz sei erfreulich, und viele Vermittlungen noch in Arbeit. An den Unterstützungsmaßnahmen beteilige sich die ganze Bandbreite der Branche. „Große Unternehmen, aber auch zahlreiche mittelständische Betriebe sind aktiv, um Engpässe in den Gesundheitseinrichtungen zu beseitigen.“ (jg)

++ Bund und Länder planen Schritte aus dem Lockdown ++

15.04.: Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Bundesländer haben sich auf Maßnahmen geeinigt, um die Einschränkungen für das öffentliche Leben schrittweise zu lockern. Die Abstandsregeln und Kontaktbeschränkungen werden allerdings zunächst bis zum 3. Mai verlängert: Weiterhin gilt in der Öffentlichkeit ein Abstand von 1,5 Metern und die Anordnung, lediglich Angehörige oder maximal eine weitere, nicht im Haushalt lebende Person im öffentlichen Raum zu kontaktieren. Schulen sollen ab 4. Mai teilweise geöffnet werden, an Hochschulen dürfen Prüfungen abgenommen und Veranstaltungen durchgeführt werden, die spezielle Arbeitsräume (Labors) erfordern. Großveranstaltungen bleiben bis 31.8. untersagt, für Bus- und Bahnfahrten sowie den Einkauf wird das Tragen von Masken empfohlen (allerdings freiwillig). Geschäfte des Einzelhandels mit weniger als 800 m2 Fläche dürfen wieder öffnen. Hier finden Sie die Details zu den Beschlüssen vom Mittwoch.

++ Fraunhofer IPT, Moss und IBF Automation bauen Anlagen zur Fertigung von 50 000 MNS-Masken pro Tag ++

15.4.: Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen baut gemeinsam mit IBF Automation aus Freudenberg im Auftrag der Moss GmbH aus Lennestadt im Sauerland eine Produktionsanlage für MNS-Masken in Deutschland auf. Die Projektpartner haben sich das ambitionierte Ziel gesteckt, innerhalb von nur vier Wochen eine Produktionsanlage aufzubauen, mit der sich täglich circa 50.000 MNS-Masken produzieren lassen. Dazu greifen sie auf bereits bestehende Konstruktionspläne von Moss zurück und nutzen das jahrelange Know-how von Fraunhofer IPT und IBF Automation im Bereich des Sondermaschinenbaus und der Automatisierung. Anschließend sollen drei weitere Anlagen in Deutschland aufgestellt werden, um die Produktion auf täglich 200 000 Masken ausweiten zu können.

++ VDMA: Verlängerung des Kurzarbeitergeldes kommt! ++

Perplexed worker

(Bild: JackF – stock.adobe.com)

14.4.: Die Große Koalition will die Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes für Beschäftigte über zwölf Monate hinaus verlängern. Davon könnten viele Maschinenbauer profitieren. Die Regierung erfülle damit eine wichtige Forderung des VDMA, meldet der Maschinenbau-Verband.  VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann sieht in der Entscheidung der GroKo einen wichtigen Eckpfeiler für den Fortbestand der mittelständischen Industrie: „Damit können viele Maschinenbauer aufatmen, die bereits im letzten Jahr aus konjunkturellen Gründen Kurzarbeit eingeführt haben. Ohne eine solche Verlängerung müssten die Unternehmen Tausende von Beschäftigten entlassen. Wegen der Corona-Krise wären die allermeisten von ihnen unmittelbar von Arbeitslosigkeit betroffen.“

++ Lyondellbasell spendet 1,3 Mio. Dollar zur Hungerbekämpfung ++

14.4.: Der Kunststoff- und Chemiekonzern Lyondellbasell spendet 1,3 Mio. $ zur Unterstützung der Arbeit des Global Foodbanking Network und lokaler Tafeln in den USA mit Blick auf die Covid-19-Krise. Die Spende soll Tafeln in 17 Ländern und Gemeinden zugutekommen, in denen sich große Betriebsstätten des Unternehmens befinden.

++ BASF nutzt Netzwerk und spendet 100 Millionen Atemschutz-Masken  ++

14.4.: Im Rahmen seiner Hilfsaktion „Helping Hands“ im Kampf gegen die Corona-Pandemie will der Chemiekonzern BASF 100 Mio. Mund-Nasen-Schutzmasken an die Bundesrepublik Deutschland spenden. 1 Mio. weitere Masken sollen an das Land Rheinland-Pfalz gehen, wo das Unternehmen in Ludwigshafen seine Zentrale und weltweit größten Produktionsstandort mit rund 35.000 Mitarbeitern hat. „Wir nutzen deshalb unsere Einkaufsnetzwerke und unsere Logistik in China, um zu helfen“, so BASF-Vorstandsvorsitzender Martin Brudermüller. Die Masken sollen dort eingekauft und für den Versand nach Deutschland vorbereitet werden. Die erste Maskenlieferung erwartet das Unternehmen Anfang nächster Woche am Flughafen Frankfurt, wo sie an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer übergeben werden sollen. Die Verteilung der Masken erfolgt dann über das Bundesministerium für Gesundheit und in Rheinland-Pfalz durch das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung. (jg)

++ Schütz fertigt Gesichtsvisiere in Rekordzeit ++

Der IBC-Hersteller Schütz, Selters, hat bekanntgegeben, für Mitarbeiter in den umliegenden Krankenhäusern und Pflegeheimen Gesichtsvisiere zu produzieren.

Der IBC-Hersteller Schütz, Selters, hat bekanntgegeben, für Mitarbeiter in den umliegenden Krankenhäusern und Pflegeheimen Gesichtsvisiere zu produzieren. Bild: Schütz

14.4: Der IBC-Hersteller Schütz, Selters, hat bekanntgegeben, für Mitarbeiter in den umliegenden Krankenhäusern und Pflegeheimen Gesichtsvisiere zu produzieren. Innerhalb von nur zwei Tagen sei im hauseigenen Werkzeugbau ein entsprechendes Spritzgusswerkzeug zur Fertigung des Visierhalters in großen Stückzahlen gefertigt worden. Die Folie für das Visier bezieht der Verpackungsspezialist vom Kooperationspartner Klöckner Pentaplast in Montabaur. Auch dieser hat im Rahmen der Aktion eine große Anzahl an Visieren gespendet.

++ Merck und Jenner wollen Covid-19-Impfstoff schnell in industriellem Maßstab herstellen ++

14.4.: Der Chemie- und Pharmahersteller Merck, Darmstadt, und The Jenner Institute haben bekannt gegeben, dass das Jenner Institute den Grundstein für die industrielle Herstellung seines Covid-19-Impfstoffkandidaten ChAdOx1 nCoV-19 gelegt hat. Mit der Aufnahme von Patienten in klinische Studien zu diesem Impfstoff kommt auch der zeitnahen Entwicklung eines großtechnischen Herstellungsverfahrens eine entscheidende Bedeutung zu, um den Impfstoff schnell und sicher vom Labor zu den Patienten zu bringen. Aus der gemeinsamen Entwicklungsarbeit von Merck mit dem Jenner Institute der letzten zwei Jahre ist eine schnelle, GMP-konforme, skalierbare Plattform hervorgegangen, bei der Einwegtechnologien von Merck für die Adenovirus-Plattform des Instituts zum Einsatz kommen. Die ersten Arbeiten begannen mit der Entwicklung eines Impfstoffkandidaten gegen Tollwut.

14.4.: Die Große Koalition will die Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes für Beschäftigte über zwölf Monate hinaus verlängern. Davon könnten viele Maschinenbauer profitieren. Die Regierung erfülle damit eine wichtige Forderung des VDMA, meldet der Maschinenbau-Verband.  VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann sieht in der Entscheidung der GroKo einen wichtigen Eckpfeiler für den Fortbestand der mittelständischen Industrie: „Damit können viele Maschinenbauer aufatmen, die bereits im letzten Jahr aus konjunkturellen Gründen Kurzarbeit eingeführt haben. Ohne eine solche Verlängerung müssten die Unternehmen Tausende von Beschäftigten entlassen. Wegen der Corona-Krise wären die allermeisten von ihnen unmittelbar von Arbeitslosigkeit betroffen.“

++ Lanxess spendet eine Million Liter Desinfektionsmittel ++

zehn Tonnen seines hochwirksamen Desinfektionsmittels Rely On Virkon an Krankenhäuser, Behörden und öffentliche Einrichtungen in 13 Ländern weltweit.

Lanxess spendet Tzehn Tonnen seines hochwirksamen Desinfektionsmittels Rely+On Virkon an Krankenhäuser, Behörden und öffentliche Einrichtungen in 13 Ländern weltweit. Bild: Lanxess

14.4.: Der Spezialchemie-Konzern Lanxess spendet insgesamt zehn Tonnen seines hochwirksamen Desinfektionsmittels Rely+On Virkon an Krankenhäuser, Behörden und öffentliche Einrichtungen in 13 Ländern weltweit. Das pulverförmige Produkt wird vor Ort in Wasser gelöst und reicht für eine Million Liter Desinfektionslösung. Damit lassen sich harte Oberflächen und Geräte, etwa in Krankenhäusern, desinfizieren. Die Produktspende geht an Einrichtungen in 13 Ländern. In Europa wird das Produkt nach Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien, Spanien und Polen geliefert, in Asien nach Indien, Thailand, Malaysia und Singapur. Auf dem amerikanischen Kontinent geht die Spende an Empfänger in den USA, Brasilien und Mexiko. „Bei der Auswahl der Länder haben wir darauf geachtet, wo der Bedarf besonders groß ist und wo unser Produkt behördlich zugelassen ist“, erläuterte Anno Borkowsky, Vorstandsmitglied bei Lanxess.

++ Sanofi und GSK wollen gemeinsam Impfstoff gegen Covid-19 entwickeln ++

14.4.: Sanofi und GSK haben eine Absichtserklärung zur Entwicklung eines adjuvantierten Impfstoffs gegen Covid-19 unterzeichnet. Die Zusammenarbeit bringt zwei der weltweit größten Impfstoffunternehmen zusammen. Sanofi wird sein S-Protein Covid-19-Antigen beisteuern, das auf rekombinanter DNA-Technologie basiert. Diese Technologie hat eine exakte genetische Übereinstimmung mit den auf der Oberfläche des Virus gefundenen Proteinen ergeben, und die DNA-Sequenz, die dieses Antigen kodiert, wurde in die DNA der Baculovirus-Expressionsplattform integriert, die die Grundlage für Sanofis in den USA lizenziertes rekombinantes Influenza-Produkt bildet. GSK wird seine bewährte Pandemie-Adjuvans-Technologie beisteuern. Der Einsatz eines Adjuvans kann in einer Pandemiesituation von besonderer Bedeutung sein, da es die Menge des pro Dosis benötigten Impfproteins verringern kann, wodurch mehr Impfstoffdosen hergestellt werden können und somit zum Schutz von mehr Menschen beigetragen wird.

++ Uni Hohenheim entwickelt Online-Modell zum Test von Corona-Maßnahmen ++

Wissenschaftler der Universität Hohenheim entwickeln ein Online-Modell, mit dem jeder selbst testen kann, welche Auswirkungen verschiedene Maßnahmen auf den Verlauf von Pandemien haben können.

Wissenschaftler der Universität Hohenheim entwickeln ein Online-Modell, mit dem jeder selbst testen kann, welche Auswirkungen verschiedene Maßnahmen auf den Verlauf von Pandemien haben können. Bild: Uni Hohenheim

14.4.: Wissenschaftler der Universität Hohenheim entwickeln ein Online-Modell, mit dem jeder selbst testen kann, welche Auswirkungen verschiedene Maßnahmen auf den Verlauf von Pandemien haben können. In einer virtuellen Modellstadt kann der Nutzer Gesundheitspolitik selbst gestalten und beobachten, wie die Maßnahmen wirken. Was passiert z. B. wenn er die infizierten Menschen in häusliche Quarantäne schickt, die Schulen schließt, mit Gesundheitsaufklärung die allgemeinen Hygienebedingungen verbessert oder die Bettenkapazität in den Krankenhäusern aufstockt. Alle Maßnahmen beeinflussen die Anzahl der schweren Fälle und der Verstorbenen sowie die Länge der Pandemie. Mit diesem Wissen kann ein besseres Verständnis für die komplexen Zusammenhänge erreicht werden. Zu finden ist das Modell unter: inno.uni-hohenheim.de/corona

 

 

 

 

 

 

 

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