Andreas Fischer will Innovationen in sechs Wachstumsfeldern vorantreiben. (Bild: Evonik)

Andreas Fischer will Innovationen in sechs Wachstumsfeldern vorantreiben. (Bild: Evonik)

| von goebelbecker

Der Diplom-Wirtschaftsingenieur Fischer startete seine berufliche Laufbahn bei einem weltweiten Anbieter von Produkten für industrielle Reinigung und Hygiene. Ab 1997 hatte er bei den Vorgängergesellschaften von Evonik zunächst Positionen im Vertrieb sowie in der Leitung verschiedener Geschäftseinheiten inne, unter anderem seit 2012 die des Geschäftsgebiets Silica. Seit 2019 war er Mitglied der Geschäftsführung von Evonik Resource Efficiency.

Weitere Konzentration auf sechs Wachstumsfelder

In seiner neuen Rolle will Fischer die Innovationsaktivitäten fokussiert steuern, ohne zu zentralisieren. Wesentlicher Kern sollen die Innovationswachstumsfelder mit klarer Führung bleiben. Er baue hier auf der erfolgreichen Strategie seines Vorgängers Ulrich Küsthardt auf. Dieser hatte von Anfang an neben der Stärkung einer offenen Innovationskultur insbesondere auf eine Konzentration auf sechs Innovations-Wachstumsfelder gesetzt. Bis zum Jahr 2025 will Evonik mit neuen Produkten und Lösungen in den Feldern Sustainable Nutrition, Healthcare Solutions, Advanced Food Ingredients, Membranes, Cosmetic Solutions und Additve Manufacturing einen zusätzlichen Umsatz von mehr als 1 Mrd. Euro erreichen.

Innovationseinheit Creavis weiter entwickeln

„Ich will den Nutzen von Forschung und Entwicklung in wirtschaftlichem Erfolg von Evonik sichtbar machen“, sagt Fischer. Dafür möchte er auch die strategische Innovationseinheit Creavis weiter entwickeln und stärken: Diese „soll der Business Inkubator von Evonik werden. Wir wollen mit der Creavis noch offensiver neue Märkte eröffnen – in enger Zusammenarbeit mit den operativen Einheiten.“ In seiner neuen Rolle will Fischer die Verbindung von Innovationsfähigkeit und Kundennähe stärken und „zu einem unverwechselbaren Markenzeichen“ von Evonik machen. „Wir wollen mit unseren Innovationen führend sein. Dafür bündeln wir unsere Kompetenzen und verzahnen wissenschaftliche Expertise mit Markt- und Kundennähe, um schneller zu neuen Anwendungen und Lösungen zu kommen“, erläutert Fischer. (jg)

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