Siemens und E.ON wollen  Kohle in Gasturbinen-Kraftwerken nutzen
Der von Siemens Fuel Gasification Technology in Freiberg entwickelte VergaserSFG-500 (Bild: Siemens)

Der von Siemens Fuel Gasification Technology in Freiberg entwickelte VergaserSFG-500 (Bild: Siemens)

Ziel der Zusammenarbeit ist die Bewertung der verschiedenen Konzepte sowohl aus Betreiber- als auch aus Herstellersicht. Die hier zum Tragen kommende sogenannte Pre-Combustion-Carbon-Capture-Technologie (CO2-Abtrennung vor der Verbrennung)  beruht auf der Umwandlung von Kohle in brennbares Gas. Dieses sogenannte Synthesegas kann mit speziell entwickelten Gasturbinen in IGCC- (Integrated Gasification Combined Cycle) oder GCC-Kraftwerken (Gasification Combined Cycle) zur Stromerzeugung verwendet werden. Alternativ hierzu besteht die Möglichkeit das Synthesegas über den Prozess der Methanierung in ein synthetisches Erdgas (Synthetic Natural Gas, SNG) umzuwandeln. Dieser Weg hat den Vorteil, dass das SNG in bestehende und neue Standard Gas- und Dampfturbinen(GuD)-Kraftwerke auch mit der neu entwickelten Gasturbine SGT5-8000H ohne Modifikationen zur Anwendung kommen kann.

Grundlage dieser Technologie ist die Vergasung der Kohle in einem von Siemens Fuel Gasification Technologies entwickelten Vergaser. Das Kohlendioxid kann aus dem Synthesegas mittels eines physikalischen Abscheidungsprozesses mit einer hohen Abscheiderate abgetrennt werden. Außer Kohle können auch andere Brennstoffe, wie Biomasse oder Raffinerierückstände eingesetzt werden.

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