Flaggen am Eingang BASF-Standort Port Arthur

Die Chemieproduktion in den USA hat sich im 2. Halbjahr 2020 sukzessive erholt. Bild: BASF

| von Nora Menzel, Redaktion

Der U.S. Chemical Production Regional Index (U.S. CPRI), der auf Basis des gleitenden Dreimonatsdurchschnitts (3MMA) gemessen wird, stieg im Dezember um 1,2 %, nachdem er im November um 0,6 % und im Oktober um 1,2 % gestiegen war. Mit Ausnahme der sonstigen anorganischen Chemikalien verzeichnete der US-Chemieverband ACC in allen Segmenten einen Produktionszuwachs. Die Erholung des verarbeitenden Gewerbes setzte sich im Dezember den sechsten Monat in Folge fort, mit einem Anstieg der gesamten Fabrikaktivität um 1,1 % (3MMA). Der Produktionstrend stieg in fast allen wichtigen Chemie-Endverwendungsbranchen, wobei die stärksten Zuwächse in den Bereichen Eisen und Stahl, Haushaltsgeräte, Luft- und Raumfahrt, Bauzulieferer, Gießereien, Kunststoffprodukte, Reifen, Papier, Bauplatten und Bekleidung zu verzeichnen waren. Im Vergleich zum Dezember 2019 sank die Chemieproduktion in den USA um 2,7 %. Das ist den neunzehnten Monat in Folge ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr, aber eine Verbesserung gegenüber dem Jahresbeginn.

Laut ACC wuchs das Marktvolumen der US-Spezialchemie im Dezember um 1,2 %, nachdem es im November um 0,6 % nach oben korrigiert worden war. Im Dezember sank der Gesamtabsatz von Spezialchemikalien im Jahresvergleich um 4,9 %, was eine Verbesserung gegenüber November darstellt. Die Volumina lagen im Dezember bei 106,9 % ihres durchschnittlichen Niveaus von 2012. Dies entspricht 3,3 Mio. t. Im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichneten sechs Chemiesegmente Zuwächse: Kosmetische Zusatzstoffe, Farbstoffe, Elektronikchemikalien, Aromen und Duftstoffe, Kunststoff-Compoundierung und Chemikalien für die Wasserwirtschaft. Für das gesamte Jahr 2020 lag die Chemieproduktion insgesamtum 7,1 % niedriger.

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