Ölpreis-Verfall hat Konsequenzen

Ölriese Shell will 9.000 Stellen streichen

01.10.2020 Der Energiekonzern Shell will bis Ende 2022 zwischen 7.000 und 9.000 Stellen streichen. Grund sei der drastische Preisverfall für Rohöl durch die Corona-Krise.

1.500 der von Shell zur Disposition gestellten Arbeitsplätze seinen bereits Bestandteil eines laufenden Abfindungsprogramms. Das Unternehmen will durch die Maßnahme jährlich 2 bis 2,5 Mrd. US-Dollar einsparen. Zudem will das Unternehmen im dritten Quartal 1 bis 1,5 Mrd. USD abschreiben. Shell beschäftigt aktuell über 80.000 Mitarbeiter in über 70 Ländern. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, durch eine neue Unternehmensausrichtung seine CO2-Bilanz aufzubessern und den Ausstoß an Klimagasen in der Produktion sowie durch Nutzung seiner Produkte um

Auch andere Ölkonzerne, darunter Exxonmobil und Chevron sind unter Druck und schreiben derzeit massiv rote Zahlen.

(as)

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