(Bild: Rotterdam Polymer Hub)

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| von Redaktion

Das neue Lager soll die strategische Drehscheibe für alle Biopolymere für den europäischen und asiatischen Markt sein. Das brasilianische Petrochemie-Unternehmen mit seinem Hauptsitz für Europa und Asien in Rotterdam hat sich für den 2018 eröffneten Rotterdam Polymer Hub, das Zentrum zur Lagerung von Kunststoffen und Polymeren in Rotterdam, entschieden und erkennt darin eine wichtige Rolle für die niederländische Hafenstadt.

Wachstum in Sachen Biokunststoffe und Polymere

„Sowohl Braskem als auch der Rotterdamer Hafen sind sehr ehrgeizig, was die Nachhaltigkeit angeht“, kommentiert Kristina Becker, Leader Feedstock and Raw Material Planning & Strategy bei Braskem Europa. „Zudem spielen die Erreichbarkeit und die gute Straßeninfrastruktur des Rotterdamer Hafens eine große Rolle. In Kombination mit dem hochmodernen Lager-Zentrum des Rotterdam Polymer Hub hat Braskem großes Vertrauen in diese Zusammenarbeit."

Emile Hoogsteden, Geschäftsführer für Wirtschaft und Handel beim Hafenbetrieb Rotterdam erläutert: „Die Verlagerung dieses Pakets nach Rotterdam ist ein wichtiger Meilenstein für den Rotterdamer Hafen. Es ist das Bestreben des Hafenbetriebs Rotterdam, dem weiteren Wachstum in Sachen Biokunststoffe und Polymere Rechnung zu tragen."

Geert Van De Ven, Geschäftsführer von Rotterdam Polymer Hub, setzt hinzu: „Dank der Unterstützung des Hafenbetriebs Rotterdam, der unverkennbaren Vorteile des Rotterdamer Hafens und der Expertise des Rotterdam Polymer Hub hat Braskem sich in voller Überzeugung für Rotterdam als Lager für Biokunststoffe entschieden."

Schritt für Schritt CO2-neutral

Biopolymere, auch wiederverwendbares oder grünes Polyethylen genannt, werden aus Bioethanol hergestellt. Ethanol kann aus verschiedenen natürlichen Rohstoffen wie Zuckerrüben oder Weizen hergestellt werden. Braskem hat sich das Ziel gesetzt, zu werden. In diesem Rahmen will das Unternehmen die CO2-Emissionen seiner Geschäftsprozesse bis 2030 um 15 % reduzieren. Im Jahre 2050 will Braskem CO2-neutral sein. Abgesehen von der Reduzierung der Emissionen konzentriert sich das Unternehmen auch darauf, Plastikabfälle wiederverwendbar zu machen. Daher soll das Produktportfolio bis 2025 aus 300.000 Tonnen Produktlösungen mit recycelten Materialien bestehen. Das Ziel für 2030 liegt bei 1 Mio. t CO2.

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