Industriepark Höchst

Als einer der erfolgreichsten Chemie- und Pharmastandorte Europas bietet der Industriepark Höchst in Frankfurt am Main ein ideales Umfeld für Forschung und Produktion. Mehr als 90 Unternehmen sind im Industriepark angesiedelt und profitieren von der technisch hoch entwickelten Infrastruktur, die auf die Bedürfnisse der Zielbranchen zugeschnitten ist. Darüber hinaus ist der Industriepark Höchst im Herzen der Rhein-Main-Region angesiedelt und optimal an den öffentlichen Nahverkehr angebunden – beides sind wertvolle Standortvorteile, die die Attraktivität des Industrieparks weiter erhöhen. Ein weiterer Vorteil ist die enge Anbindung an zahlreiche Hochschulen, Universitäten und For­schungseinrichtungen in der Region.

Mitarbeiter
Als Fachkräfte-Entwickler der Industrie bietet Provadis ein vielseitiges Ausbildungs- und Studienangebot. Bilder: Infraserv Höchst

Die Standortgesellschaften des 460 Hektar großen Industrieparks, dessen Ursprünge auf das Jahr 1863 zurückgehen, reichen von multinationalen Konzernen über Nischendienstleister bis hin zu kleinen Start-ups und beschäftigen rund 22.000 Mitarbeiter. Der Industriepark Höchst ist ein lebendiger, moderner Stand­ort, wie auch die Investitionszahlen zeigen. Seit dem Jahr 2000 haben die Standortunternehmen rund 8 Mrd. Euro investiert. Das jährliche Investitionsniveau lag kontinuierlich bei durchschnittlich 300 bis 400 Mio. Euro, in einigen Spitzenjahren bei bis zu 700 Mio. Euro. Infraserv Höchst, die Betreibergesellschaft des Industrieparks Höchst, hat die erfolgreiche Entwicklung des Standortes gemeinsam mit den ansässigen Unternehmen maßgeblich vorangetrieben. Das 1997 gegründete Unternehmen unterhält ein breites Dienstleistungsportfolio und unterstützt die Standortgesellschaften in vielen Bereichen wirkungsvoll, damit diese sich ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Infraserv Höchst versorgt seine Kunden mit Strom und Dampf sowie technischen Gasen, Wasser in acht verschiedenen Qualitätsstufen sowie einer Vielzahl von Rohstoffen und erfüllt dabei hohe Effizienzstandards. Abfälle und Abwässer entsorgt Infraserv Höchst umweltgerecht in den Ver- und Entsorgungsanlagen des Industrieparks. Die Abwärme aus diesen Anlagen wird in die Versorgungssysteme des Standortes eingespeist, um den Verbrauch fossiler Brennstoffe zu reduzieren. Weitere Dienstleistungen von Infraserv Höchst sind die Bereiche Arbeits- und Gesundheitsschutz, Sicherheit, Umweltschutz, Logistik, Facility Management, Prozesstechnik sowie Aus- und Weiterbildung.

Infraserv Höchst entwickelt den Industriepark Höchst kontinuierlich weiter, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes im Interesse der ansässigen Unternehmen zu verbessern. Unter anderem investiert der Industrieparkbetreiber einen dreistelligen Millionenbetrag in die Mo­dernisierung einer Gasturbinenanlage und den Bau von zwei zusätzlichen Kraftwerksblöcken, die Dampf aus Abwärme und Erdgas erzeugen werden. Dieses Projekt ist mit einem kompletten Kohleausstieg verbunden – und wird jährlich rund 1 Mio. t CO2-Emissionen ver-meiden. Die Energieeffizienz wird nach Fertigstellung der neuen Gasturbinenanlage und der Modernisierung der bestehenden Anlage nochmals deutlich gesteigert.

Industriepark Höchst
Der Industriepark Höchst ist einer der größten und erfolgreichsten Chemie- und Pharmastandorte Europas.

Eine weitere Investition: Im Industriepark Höchst wird eine Wasserstofftankstelle für Brennstoffzellen-Züge eines regionalen Verkehrsverbundes errichtet. Die weltweit größte Flotte dieser Hightech-Züge wird im Industriepark Höchst betankt, da hier ausreichend Wasserstoff als Nebenprodukt der chemischen Produktion anfällt. Die Wasserstofftankstelle wird im ersten Halbjahr 2022 in Betrieb genommen. Infraserv Höchst ist seit vielen Jahren an zukunftsweisenden Projekten zur Entwicklung der Was­serstoff- und Brennstoffzellentechnologie beteiligt. Zu den aktuellen Investitionen von Infraserv Höchst gehört auch der Bau eines neuen Gefahrstofflagers. Auf einer Fläche von rund 16.500 m2 bietet das neue Gefahrstofflager mit insgesamt rund 21.500 Palettenstellplätzen ausreichend Platz für die Lagerung von Produkten und Rohstoffen von Chemie- und Pharmakunden. Mit hocheffizienten Prozessen, einem hohen Digitalisierungsgrad und logistischen Mehrwert-diensten trägt das neue Gefahrstofflager zur Modernisierung des Standorts und zur Steigerung seiner Wettbewerbsfähigkeit bei.

Auch für Infraserv Höchst hat das Thema Digitalisierung höchste Priorität. Die 2018 gegründete Tochtergesellschaft Infraserv Höchst Prozesstechnik nutzt nicht nur Tablet- und Smartphone-Apps zur papierlosen Erstellung von Instandhaltungsunterlagen, sondern auch Augmented-Reality-Brillen. Ausgestattet mit diesen Head-Mounted-Displays haben die Instandhalter die Hände frei, um andere Aufgaben zu erledigen. So können sie zum Beispiel den Zustand von Anlagen per Sprachbefehl dokumentieren. Außerdem können sie in Echtzeit direkt mit Kunden kommunizieren und diese in die Beurteilung des Zustands einer Maschine einbeziehen. Bei Infraserv Höchst gehört Industrie 4.0 bereits zum Tagesgeschäft.

Brennstoffzellen-Zug an Wasserstofftankstelle
An der Wasserstofftankstelle im Industriepark Höchst werden in Zukunft 27 Brennstoffzellen-Züge des Rhein-Main-Verkehrsverbundes mit Wasserstoff betankt.

Der Industriepark Höchst ist reich an Chancen und Perspektiven. Provadis, ein Tochterunternehmen von Infraserv und der Fachkräfteentwickler der Branche, bildet für die Standortgesellschaften und viele andere Kunden junge Menschen in über 40 verschiedenen Ausbildungsberufen aus. Provadis verfügt zudem über eine eigene Hochschule, die berufsbegleitende und duale Studiengänge für angehende Fach- und Führungskräfte anbietet. Der Industriepark Höchst ist also bestens auf die Herausforderungen des demografischen Wandels vorbereitet.

Unternehmensprofil:

Infrastruktur:

  • Gesamtfläche von 460 Hektar, davon über 500.000 m2 bezugsfertig
  • Seit 2000 haben die Standortgesellschaften über 8,0 Mrd. Euro im Industriepark investiert
  • Exzellente Verkehrsanbindung, hervorragende logistische Infrastruktur
  • Hervorragendes Netzwerk für die Versorgung mit Versorgungsgütern, Prozessflüssigkeiten und Rohstoffen sowie für die Entsorgung von Abfällen und Abwässern

Mieter:
Rund 90 Unternehmen sind im Industriepark Höchst ansässig. Die meisten sind in der chemischen und pharmazeutischen Industrie tätig. Dazu gehören Sanofi, Bayer, Clariant, Celanese, BASF, LyondellBasell, Nobian, Kuraray, Cargill, Grillo und Daikin. 22.000 Menschen arbeiten im Industriepark Höchst.

Dienstleistungen:
Seit 1997 ist Infraserv Höchst mit Sitz in Frankfurt am Main Betreiber des Industrieparks Höchst, eines der größten und erfolgreichsten Chemie- und Pharmastandorte Europas.
Das Unternehmen bietet maßgeschneiderte modulare Lösungen sowie innovative integrierte Dienstleistungspakete an. Auf Wunsch betreibt das Unternehmen auch die gesamte Anlage vor Ort. Das Leistungsspektrum reicht vom Anlagenmanagement über das Entsorgungsmanagement, den Netz- und Rohrleitungsbetrieb bis hin zu Standortservices, Facility Management und Umwelt-, Gesundheits- und
Sicherheitsdienstleistungen. Darüber hinaus übernimmt die Infraserv-Höchst-Gruppe über Tochtergesellschaften die Logistik und bietet Schulungen sowie Dienstleistungen für Prozessanlagen an.

Infraserv Höchst entwickelt Lösungen für anspruchsvolle Kunden in einem stark regulierten Umfeld. Zahlreiche Dienstleister sind im Industriepark Höchst angesiedelt, darunter Patent­anwälte, Ingenieurbüros, Analytik-Dienstleister, Druckereien, Reisebüros, Paketdienste, technische Aufsichtsbehörden und viele mehr.

Kontakt:

Infraserv Höchst
Tel.: +49 69 305-46300
sitemarketing@infraserv.com
www.industriepark-hoechst.com

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65926 Frankfurt
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