Feststoff-Trennsystem AmaDS3
| von Fabian Liebl
Feststoff-Trennsystem AmaDS3 für die Druckentwässerung von Abwasser (Bild: KSB)

Feststoff-Trennsystem AmaDS3 für die Druckentwässerung von Abwasser (Bild: KSB)

In diesem System läuft das anfallende Rohabwasser in einen Trennbehälter, in dem sich die Feststoffe abscheiden. Dann fließt das Abwasser in einen Sammeltank bis ein bestimmtes Niveau erreicht wird. Über eine Steuerung wird die Pumpe eingeschaltet und das Abwasser aus dem Sammeltank in die Druckleitung transportiert. Dabei spült es die Feststoffe aus dem Trenner in die Druckleitung. Die Pumpe schaltet ab, sobald ein Mindestniveau im Sammelbehälter erreicht ist. Dann öffnet sich automatisch der Zulauf und Rohabwasser strömt erneut in den Trenner. Weil nur mechanisch vorgereinigtes Abwasser durch die Pumpe fließt, werden dazu Pumpen mit kleinen Kugeldurchgängen und effizienten Hydrauliken eingesetzt. Dies spart Energie- und Betriebskosten. Das Trennsystem ist auch bei großen Förderhöhen oder langen Druckleitungen einsetzbar. Weil die Pumpen nur feststofffreies Wasser fördern müssen, ist die Verschleiß- und Verstopfungsanfälligkeit des Trennsystems gering; dies erhöht die Standzeit der ganzen Anlage im Vergleich zu herkömmlichen Systemen. Alle wichtigen Funktionsteile sind redundant vorhanden. Die Pumpen und die wichtigsten Anlagenteile sind einfach und trocken erreichbar. Die Trenner sind außerhalb des  Sammelbehälters angeordnet. Dadurch sind Wartung und Reparatur bei laufendem Betrieb möglich. Der Sammelbehälter ist gasdicht und hat eine zentrale Entlüftung. Das Feststoff-Trennsystem ist in sechs Baugrößen lieferbar. Die größte Förderhöhe liegt bei 85 m. Die Zulaufmenge kann maximal 120 m3/h betragen.

Ifat 2012 Halle A6 – 323/422

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