Tyco Flow Control und Pentair haben sich zusammen geschlossen

18.10.2012 Die amerikanische Pentair, Minneapolis, und die Valves & Controls-Division des amerikamischen Mischkonzerns Tyco International haben sich zusammen geschlossen. Der Zusammenschluss beruht auf einer steuerfreien ‚Reverse Morris Trust‘-Transaktion mittels Aktien und ist nunmehr vollzogen.

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Tyco Flow Control und Pentair haben sich zusammen geschlossen

Randall J. Hogan, Chairman und Chief Executive Officer von Pentair (Bild: Pentair)

Das neue Unternehmen trägt den Namen Pentair und beschäftigt rund 30.000 Mitarbeiter in mehr als 30 Ländern. Die Tyco-Aktionäre besitzen ungefähr 52.5% der neuen, kombinierten Pentair; die früheren Pentair-Aktionäre besitzen nun etwa 47,5 % der neuen Pentair. Das kombinierte Unternehmen wird in 2012 Umsätze von zusammengenommen 7,7 Mrd- US-Dollar erzielten. Der offizielle Unternehmenssitz ist Schaffhausen in der Schweiz; dies war zuvor bereits der offizielle Unternehmenssitz von Pentair. Das Unternehmen wird geleitet von Randall J. Hogan, Pentair‘s gegenwärtigem Chairman and Chief Executive Officer (CEO).

Wie es in einer Mitteilung der deutschen Pentair-Tochter, der Tyco Valves & Controls Distribution in Mönchengladbach, heißt, wolle man die Integration der beiden Unternehmen für so reibungslos wie möglich zu gestalten. Zukünftig sei dort ein vollständiges Produktangebot rund um die Pumpen- und Filtertechnik, Armaturen- und Antriebstechnik, Begleitheizungssysteme sowie Schaltschrank- und Gehäusetechnik zu finden. Im Tagesgeschäft bleibe für die Kunden „einstweilen alles beim Alten“, verlautet Thomas Schlößer, Geschäftsführer der Tyco Valves & Controls Distribution.

(dw)

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