Reimt sich nicht, aber dichtet

Elastomer-Balgdichtungen EMG1 und EMG

08.04.2016 Die Pumpendichtungen EMG1 und EMG von Eagleburgmann sind eine Weiterentwicklung des Modells MG1 für die Abdichtung von Chemiepumpen, Wasser- und Abwasserpumpen, Umwälzpumpen und Tauchmotorpumpen in zahlreichen Industriebereichen.

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Entscheider-Facts

  • kurze Einbaulänge
  • gute Gleiteigenschaften
  • Durchmesser 15 bis 100 mm

Bild für Post 63537

Das platzsparende Design der Dichtung EMG eröffnet neue Möglichkeiten im Pumpenbau. (Bild: Eagleburgmann)

Die Ausführung EMG1 ist kompatibel mit der Standarddichtung MG1 und für Langzeit-Anwendungen erprobt. Ein wesentlich verkleinerter Außendurchmesser der Balgabstützung ermöglicht ein direktes Abstützen durch einen Seegering bzw. den Einsatz wesentlich kleinerer Distanzringe. Die optimierte Balgform verbessert das Nachsetzverhalten des Balgs auf der Welle und minimiert Stick-slip-Effekte. Charakteristisches Element ist die profilierte Scheibe aus PEEK-PTFE, die eine durchgehende Zentrierung über den gesamten Druckeinsatzbereich bewirkt. Sie sichert auch das Nachsetzverhalten des Elastomerbalgs im Betrieb durch kontinuierliche Selbstreinigung. Die Dichtung ist in zahlreichen Werkstoffkombinationen erhältlich, darunter auch der Gleitwerkstoff Esic-Q7, ein leistungsstarkes reibungs- und verschleißoptimiertes Siliziumkarbid mit hydrodynamischen Eigenschaften. Die EMG ist baugleich mit der EMG1, jedoch mit 20 % kürzerer Einbaulänge. Die platzsparende rotierende Einheit eröffnet Herstellern neue Möglichkeiten im Pumpenbau, etwa kompaktere Bauweise aufgrund kürzerer Wellen und damit eingespartes Material sowie gesteigerte Effizienz. Das rechnerisch vormodellierte Balgdesign und das Federpaket haben keine Überstände, und der Außendurchmesser der Balgabstützung ist auf ein Minimum reduziert. Kunstharzimprägniertes Kohlegrafit (B) und das Siliziumkarbid Esic-Q7 sind die Standardwerkstoffe. Die drehrichtungs-unabhängigen Dichtungen eignen sich als Einzel- und Doppeldichtungen für Wellendurchmesser von 15 bis 100 mm bei einem Druck bis 16 bar. Sie sind über einen Temperaturbereich von -20 bis 140 °C stabil.

Ifat 2016 Halle A6 – 515

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