Elvis lebt!

Evonik nimmt neues Lagezentrum in Betrieb

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25.08.2015 55 Jahre nach seiner Stationierung in Bad Nauheim ist der King of Rock‘n Roll zurück in Hessen. Genauer gesagt: sein Name. „Elvis“ – oder ausführlich „Evonik-Leitstellen-Verbund- und Informations-System“ – nennt der Spezialchemie-Konzern aus Essen sein neues Lagezentrum, das der Hersteller im hessischen Weiterstadt jüngst in Betrieb genommen hat.

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Entscheider-Facts Für Betreiber

  • Evonik hat in Darmstadt/Weiterstadt einen neuen Leitstellen-Verbund in Betrieb genommen.
  • Die Einsatzleitstelle unterstützt die Standorte in Darmstadt/Weiterstadt und Worms.
  • Technisch nutzt das neue Feuerwehr-Lagezentrum das Einsatzleitsystem I/CAD von Intergraph.

September 2015

Das neue „Evonik-Leitstellen-Verbund- und Informations-System“ verbindet die Standorte Worms und Darmstadt/Weiterstadt des Spezialchemie-Herstellers. Bild: Evonik

Der Leitstellen-Verbund verknüpft als integrierte Einsatzleitstelle seit August die Standorte in Darmstadt/Weiterstadt und Worms. Die integrierte Lösung
I/CAD von Intergraph unterstützt dabei die interne und externe Sicherheit an den nun verbundenen Konzernstandorten. Wird in Darmstadt/Weiterstadt ein Alarm ausgelöst, erhält die Leitstelle in Worms zeitgleich dieselbe Meldung und unterstützt im Ernstfall. Auch umgekehrt haben die Mitarbeiter der Leitstelle in Darmstadt/Weiterstadt jederzeit alle sicherheitsrelevanten Aspekte des Evonik-Werks in Worms auf ihren Bildschirmen.

Dr. Armin Neher, Standortleiter am Standort Darmstadt/Weiterstadt und verantwortlich für das Projekt: „Die Vernetzung der beiden Standorte bedeutet für uns, alle sicherheitsrelevanten Informationen, jederzeit an jeder Stelle, vorliegen zu haben. Das entlastet die Mitarbeiter und erhöht die Sicherheit nach innen und außen. Auch wirtschaftlich ist die neue Leitstellentechnologie unsere erste Wahl – wir hätten deutlich Personal aufstocken müssen, um mit dem gestiegenen Sicherheitsbedürfnis mithalten zu können.“

Drei Werke, zwei Standorte, rund 3.000 Mitarbeiter – all das wird nun durch das Intergraph Einsatzleitsystem I/CAD miteinander verbunden. „CAD“ steht dabei für „Computer Aided Dispatch“ – ein System, das Entscheidern schnell alle relevanten Informationen liefert. Basis dafür ist eine interaktive Echtzeit-Karte, die Anrufverwaltung, Dispatching, Schriftgut- und Informationsverwaltung, Fernzugriff und mobile Daten integriert. Die Soft- und Hardwarelösung unterstützt das komplette Spektrum der Leitstellenaufgaben. Die physikalischen Sicherheitssysteme wie Brand- und Gaswarnmelder, Zutrittskontroll- und Wächtersysteme, die Anlagen der Gebäudetechnik, Kameras, Kommunikationssysteme sowie Alarmierungs- und Benachrichtigungssysteme werden auf einer einheitlichen Plattform zusammengeführt. Das System ist dabei die zentrale Plattform für die Disponenten, die ergänzt wird durch das Gefahren-Managementsystem Win Guard der Firma Advancis Software & Services und das Sprachkommunikationssystem Asgard der Firma Elara Leitstellentechnik.

Heftausgabe: September 2015
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Berger
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