Energiebericht

IEA rechnet mit schwankendem Ölpreis

17.11.2016 Die internationale Energieagentur IEA geht davon aus, dass der Ölpreis in den kommenden Jahren stark schwanken wird. Langfristig rechnen die Marktforscher mit einem steigenden Bedarf.

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Die IEA geht davon aus, dass Fracking auch in Zukunft beim Ölpreis das „Zünglein an der Waage“ sein wird. (Bild: © Nightman1965 – Fotolia.com)

„Wir stehen am Anfang einer Periode, die von einer hohen Volatilität der Ölpreise geprägt sein wird“, sagte IEA-Chef Fatih Birol bei der Veröffentlichung des aktuellen Energie-Ausblicks WEO der Internationalen Energieagentur. Im Hinblick auf den Preis wird die Erschließung von Öl und Gasvorkommen per hydraulic fracturing (Fracking) in den USA künftig weiter eine wichtige Rolle spielen. Grund dafür ist, dass diese Förderung bei einem steigenden Ölpreis kurzfristig wieder erhöht werden kann und damit einen über längere Zeit ungebremsten Preisanstieg dämpfen wird und zu einem neuen Überangebot führen kann.

Den Analysten bereitet langfristig Sorge, dass die Ölförderer ihre Investitionen in neue Explorationsprojekte in den vergangenen Jahren angesichts des niedrigen Ölpreises deutlich gekürzt haben. Die Marktforscher rechnen allerdings, dass ein großer Teil künftiger Investitionen in die Energieversorgung in erneuerbare Energien fließen wird.

Hier finden Sie den ausführlichen World Energy Outlook der IEA.

(as)

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