Läuft auch asymmetrisch rund

Pumpenlaufrad Fmax

05.04.2016 Feststoffe sind für Pumpen ein Problem. Beim Laufrad Fmax sind die Schaufeln deshalb in unterschiedlichem Abstand zueinander angeordnet. Dadurch entsteht ein geräumiger freier Durchgang für Feststoffe.

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Entscheider-Facts

  • geringer Wartungsaufwand
  • hoher Wirkungsgrad
  • beständige Ausführungen

Pumpenlaufrad Fmax

Aufgrund der asymmetrischen Schaufelanordnung können Feststoffe unterschiedlicher Größe das neue Fmax-Laufrad passieren. (Bild: KSB)

Das Laufrad von KSB erzeugt außerdem im Nabenbereich einen Drall, der faserartige Feststoffe nach außen von der Laufradnabe weg leitet. Mithilfe der computergestützten CFD-Methode (Computational Fluid Dynamics) untersuchten die Entwickler die komplexen Strömungsvorgänge in der Pumpe und übertrugen die erhaltenen Erkenntnisse auf das Laufrad-Modell. Dieses erzielt dadurch Wirkungsgrade, die bisher nur mit Einkanalrädern zu erreichen waren. Eine nachträgliche Wuchtung ist bei dieser Laufrad-Form nicht notwendig. In der Regel sind die auftretenden Radialkräfte und Schwingungen niedriger als etwa bei Einkanalrädern. Das verlängert die Standzeit der Wellendichtungen und Wälzlager, und der Wartungsaufwand sinkt. Ein durch die Rotation des Freistromrades erzeugter starker Wirbel hält Feststoffe im Pumpengehäuse in der Schwebe und erzeugt in Kombination mit der geneigten Ansaugfläche einen zusätzlichen, reinigenden Spüleffekt. Das mindert das Verstopfungsrisiko durch langfaserige Feststoffe in der Laufradmitte. Um auch saure Abwässer transportieren zu können, sind die Laufräder auch in rost- und säurebeständigem Duplexstahl erhältlich. Für besonders abrasive Medien stehen auch Hartgußvarianten zur Verfügung.

Ifat 2016 Halle A6 – 327/426

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