NRW zeichnet Bayer für stromsparendes Elektrolyseverfahren aus

24.06.2015 Das Land Nordrhein-Westfalen hat das von Bayer Material Science gemeinsam mit Thyssen Krupp entwickelte SVK-Verfahren zur Chlorelektrolyse als „besonders umweltverträgliche Zukunftstechnik“ ausgezeichnet. 

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Minister Johannes Remmel, Anja Ritschel von der Stadt Bielefeld, Herrn Dr. Ralf Echterhoff von Bayer MaterialScience und Herr Dr. Hans-Martin Kochanek vom NaturGut Ophoven. (Bild: Bayer)

Umweltminister Johannes Remmel nahm die Ehrung am Freitag in Köln auf der Jahresveranstaltung der KlimaExpo.NRW vor, einer Initiative der Landesregierung. In der Kategorie „Ressourcen schonen“ erreichte die neue Technik der Sauerstoffverzehrkathode (SVK) den zweiten Platz. „Mit diesem Projekt zeigt Bayer MaterialScience, wie die energieintensive chemische Industrie ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten und gleichzeitig ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken kann“, betonte Remmel vor rund 350 Gästen.

Bis zu 30 Prozent weniger Strom

Die von Bayer MaterialScience gemeinsam mit Thyssen Krupp entwickelte SVK-Technik senkt den Strombedarf bei der sehr energieintensiven Herstellung der wichtigen Grundchemikalie Chlor um bis zu 30 Prozent. Würden beispielsweise alle Chlorproduzenten in Deutschland die marktreife Technik einführen, ließe sich der gesamte Energieverbrauch des Landes um rund ein Prozent senken – etwa so viel, wie die Großstadt Köln im Jahr an Energie benötigt.

„Die Technik kann einen wichtigen Beitrag zur Energiewende in Deutschland leisten, die besonders auf eine Steigerung der Energieeffizienz zielt“, erklärte Dr. Klaus Schäfer, Leiter Produktion und Technik bei Bayer MaterialScience. „Es freut uns sehr, dass die Landesregierung unser Engagement würdigt“, so Basic Chemicals-Leiter Dr. Ralf Echterhoff, der den Preis für Bayer Material Science entgegennahm.

(as)

 

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