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Reinigungseffizienzklassen unterstützen die Düsenwahl

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05.06.2015 Anlagenbetreiber haben keine Zeit. Dennoch müssen sie dafür sorgen, dass ihre Anlagen sowie genutzte Behälter sauber bleiben, um eine gleichbleibende Produktqualität sicherzustellen. Ein wirtschaftliches, günstiges und vor allem schnelles und sicheres Reinigungssystem muss also her – und das so schnell wie möglich. Der Düsen-Hersteller Lechler hat sein Portfolio an Reinigungsdüsen deshalb nun in Reinigungseffizienzklassen unterteilt und vereinfacht dadurch die Auswahl.

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Entscheider-Facts Für Planer und Betreiber

   

  • Damit er seine Anlagen schnell, effizient und gründlich reinigen kann, muss sich ein Anlagenbetreiber Gedanken über das passende Reinigungswerkzeug machen.
  • Die Auswahl an Reinigungsdüsen ist groß. Zur schnelleren Entscheidungsfindung hat Lechler seine Düsen-Baureihen fünf Reinigungseffizienzklassen zugeordnet.
  • Mit deren Hilfe kann der Anwender schnell die für seine Bedürfnisse passende Düse finden und spart im Vorfeld sowie im späteren Betrieb Zeit und Geld.

Die Düsentechnik ist ausschlaggebend
Reinigungsverfahren für Anlagen, Tanks und andere Bestandteile von Produktionsanlagen sollen automatisiert, effizient und umweltschonend ablaufen. Außerdem müssen sie überprüf- und wiederholbar sein und dürfen sich weder negativ auf die Produktqualität noch auf die Produktivität niederschlagen. Aber welches Reinigungskonzept und welche Düse eignen sich für ein effizientes und prozesssicheres Ergebnis?
Die optimale Düse für alle Fälle gibt es nicht. Vielmehr sieht sich der Anwender auf der Suche nach dem passenden Reinigungskonzept einem breiten Sortiment gegenüber, in dem er die richtige Düse finden muss.
 
Grundsätzlich bestimmen die Faktoren Mechanik, Chemie, Zeit und Temperatur den Reinigungsprozess. Der Düsentechnik-Spezialist hat dabei vorrangig den Faktor Mechanik im Blick. Eine Düse mit einem optimalen Verhältnis von Druck, Volumenstrom und Strahlform reduziert die Reinigungszeit. Moderne Düsentechnik erfordert weniger chemische Reinigungsmittel und benötigt gerade so viel Heizenergie, wie zum Beseitigen von Keimen notwendig ist. Sie spart Ressourcen, schont die Umwelt und senkt die Kosten für den Mitteleinsatz und die Wiederaufbereitung von Flüssigkeiten.

Reinigungseffizienzklassen erleichtern die Übersicht
Damit sich Anlagenhersteller und -betreiber in der Planungsphase rasch ein erstes Bild machen können, wie sie ihre Reinigungsaufgabe optimal und effizient lösen können, hat Lechler seinen verschiedenen Düsen-Baureihen entsprechend fünf Reinigungseffizienzklassen definiert. Mit deren Hilfe können Anwender die passende Technik auswählen. Die Klassen orientieren sich am Verschmutzungsgrad der zu lösenden Aufgabe:

  • leichte und einfach zu entfernende Verunreinigungen, wie nicht anhaftende Pulver, die sich abspülen lassen,
  • leichte und leicht anhaftende bis mittlere Verschmutzungen,
  • hartnäckige, stark anhaftende, klebrige und zähe Verschmutzungen.
    Heftausgabe: Juni 2015
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Christian Heid ist Produktmanager Geschäftsbereich Industrie bei Lechler

Über den Autor

Christian Heid ist Produktmanager Geschäftsbereich Industrie bei Lechler

Christian Heid ist Produktmanager im Geschäftsbereich Industrie bei Lechler

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