RWE-DEA-Verkauf: Übernahme durch russischen Investor soll bis März vollzogen sein

19.01.2015 Der Verkauf des Ölförderers DEA durch den Energiekonzern RWE kommt offenbar voran. Der 5 Mrd. Euro schwere Deal mit der Letter One-Gruppe des russischen Oligarchen Michail Fridman werde „spätestens Anfang März“ umgesetzt, ließ der Stromkonzern aus Essen am Freitag vermeldent.

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RWE-DEA-Verkauf: Übernahme durch russischen Investor soll bis März vollzogen sein

Laut RWE soll der DEA-Verkauf bis Anfang März unter Dach und Fach sein (Bild: RWE DEA)

Während die Übernahme vom Bundeswirtschaftsministerium bereits durchgewunken wurde, gibt es in Großbritannien Bedenken gegen die Transaktion. Dort wird befürchtet, dass aufgrund der Sanktionen gegen Russland die Ölförderung in den Nordseefeldern von DEA leiden könnte. Der Übernahmevertrag wurde nun offenbar so modifiziert, dass RWE verpflichtet wäre, die britischen DEA-Aktivitäten im ersten Jahr zurückzukaufen, falls es zu Sanktionen gegen Letter One kommen sollte.

Hier finden Sie die Pressemeldung von RWE zur jüngsten Entwicklung.

(as)

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