Sicher dicht im Subzero

Tieftemperatur-Gleitringdichtung

28.04.2015 Vermehrt werden Prozesse bei Temperaturen bis -100 °C betrieben, um hohe Selektivitäten bei Reaktionen oder auch Trennprozessen zu erzielen, beispielsweise bei Polymerisationsreaktoren zur Gummiherstellung oder Kristallern zur Trennung von Isomeren-Gemischen.

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Entscheider-Facts

  • Temperaturen bis - 100 °C
  • Finite Elemente-Analyse
  • Prüfstand-Probeläufe

Tieftemperatur-Gleitringdichtung

Ist die Optimierung des Designs abgeschlossen, erfolgt die Verifizierung der Ergebnisse durch Probeläufe auf einem Gleitringdichtungs-Prüfstand unter realen Betriebsbedingungen (Bild: Ekato)

Hier kommen Tieftemperatur-Gleitringdichtungen zum Abdichten der Rührwellen zum Einsatz. Deren konstruktive Ausbildung, Werkstoffe, Elastomere, Schmierstoffe und Versorgungseinheiten sind speziell auf diese extremen Bedingungen ausgelegt, sodass sich hohe Betriebssicherheiten erzielen und teure Anlagenstillstände bei dem meist kontinuierlichen Betrieb vermeiden lassen. Zur Entwicklung und Optimierung dieser Dichtungen ermittelt Ekato zunächst, ausgehend von den Betriebs- und Umgebungsbedingungen, die Temperaturprofile in den einzelnen Bauteilen mittels Finite-Elemente-Methoden. Nach einer experimentellen Validierung des numerischen Modells ist es möglich, belastbare Parameterstudien für unterschiedliche Betriebs- und Randbedingungen durchzuführen. Nach der erfolgreichen Optimierung des Designs erfolgt die Verifizierung der Ergebnisse durch Probeläufe auf einem Gleitringdichtungs-Prüfstand unter realen Betriebsbedingungen hinsichtlich Temperaturen und Drücken. Der Fokus liegt auf der Temperaturentwicklung der Gleitflächen, der Temperaturverteilung in der gesamten Gleitringdichtung und auf der Leckage. 1514ct913, 1506ct901

Achema 2015 Halle 5.0 – D42

 

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