Eierbecher aus bioabbaubarem Partikelschaum. Bild: Redaktion Plastverabeiter

Eierbecher aus bioabbaubarem Partikelschaum. Bild: Redaktion Plastverabeiter

| von Armin Scheuermann

Während EPP üblicher Weise in Autoklav-Prozessen hergestellt wird, setzt das System von Sulzer Chemtech auf Extrusion mit direkter Gasimprägnierung. Das Verfahren ist relativ einfach und rechnet sich schneller. Schaumstoffverarbeiter, wie zum Beispiel Verpackungshersteller, können durch den Einsatz der Compoundieranlage die Kosten für Materialversorgung, Lagerhaltung und Zwischentransport erheblich senken. Die Unternehmen können EPP-Bauteile folglich zu günstigeren Preisen anbieten und zugleich recyclingfreundliche Polyolefinanwendungen in ihr Sortiment aufnehmen.

Mit dem Verfahren lassen sich die Eigenschaften des EPP, wie beispielsweise die Schüttdichte, die Geschlossenzelligkeit und die Partikelgrößenverteilung, sowie eine maximale Flexibilität bei der Feinabstimmung der Rezepturen exakt einstellen. Darüber hinaus arbeiten Sulzer Chemtech und Borealis an einer Alternative, die Kohlendioxid nutzt und sich für unterschiedlichste Kundenbedürfnisse und Anlagenkonfigurationen eignet.

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