Das SVK-Verfahren hat Covestro seit 2011 in einer Demonstrationsanlage in Krefeld-Uerdingen im industriellen Maßstab getestet. (Bild: Covestro)

Das SVK-Verfahren hat Covestro bereits seit Jahren in einer Demonstrationsanlage in Leverkusen getestet und weiterentwickelt. (Bild: Covestro)

Das Verfahren basiert auf einer gängigen Membran-Elektrolyse. Eine Sauerstoff-Verzehrkathode (SVK) ersetzt jedoch die üblicherweise eingesetzte wasserstofferzeugende Elektrode. Es entstehen somit aus Steinsalz, Wasser und elektrischer Energie lediglich Chlor und Natronlauge. Die für das Verfahren benötigte elektrische Spannung beträgt nur ungefähr 2 statt 3 V. Die SVK-Technologie wurde von Covestro gemeinsam mit Thyssenkrupp entwickelt und soll den Energiebedarf im Vergleich zum gängigen Verfahren um ein Viertel senken.

Da rund ein Drittel der Herstellungskosten für Chlor normalerweise auf Energie entfallen,  soll die neue Anlage einen bedeutenden Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit des Covestro-Standorts in Tarragona leisten. Das Projekt ist Teil des Programms, durch Investitionen von insgesamt 200 Mio. Euro die Wettbewerbsfähigkeit der MDI-Produktion in Tarragona zu erhöhen. Chlor ist dabei ein wichtiger Rohstoff für die Herstellung des Dämmstoff-Vorprodukts MDI.

(jg)

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