Lithiumhydroxid in Schottflasche im Labor

Lithiumhydroxid mit einer hohen Reinheit wird als Rohstoff für Elektroauto-Batterien eingesetzt. (Bild: AMG)

| von Nora Menzel

Das Gelände im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen hat die niederländische Advanced Metallurgical Group (AMG) im April dieses Jahres gekauft. Die Anlage die der Konzern dort errichten will, soll Module umfassen, in denen das Lithiumhydroxid vorkonzentriert, kristallisiert und anschließend getrocknet wird. Genau diese Teile der Anlage soll GEA designen, herstellen, bauen und in Betrieb nehmen. Das erste Modul welches 2023 mit einer Kapazität von 20.000 t/a Lithiumhydroxid in Betrieb gehen soll, könnte laut AMG-Lithium-Geschäftsführer Stefan Scherer in den Folgejahren auf eine Kapazität von 100.000 t/a erweitert werden.

Wenn das Lithiumhydroxid, wie in diesem Fall, verwendet werden soll, um Lithium-Ionen-Batterien zu produzieren, muss es eine besonders hohe Reinheit haben. Dafür wird das Alkalimetall in höchster Qualität, dem sogenannten Battery Grade, benötigt. In den von GEA geplanten Anlagenteilen soll das Lithiumhydroxid diesen Reinheitsgrad erreichen. Laut Angaben von AMG Lithium, einer Tochtergesellschaft von AMG, handle es sich um die erste Anlage deutschlandweit, die Lithiumhydroxid in diesem Reinheitsgrad herstellen könne.

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