Messer will sein Gasegeschäft in den Amerika ausbauen. (Bild: Messer)

Messer will sein Gasegeschäft in den Amerika ausbauen. (Bild: Messer)

Messer hatte im Frühjahr 2019 weite Teile des US-Geschäfts vom Konkurrenten Linde übernommen, die dieser aufgrund von Auflagen für die Fusion mit Praxair abtreten musste. Das ehrgeizige Ziel des Messer-Konzerns, der unter anderem auch in Peru aktiv ist, sei es nun, „der bevorzugte Lieferant für Industrie-, Medizin- und Spezialgase in Nord- und Südamerika“ zu werden.

Für Industrie und Medizin

Messer betreibt derzeit bereits sechs Standorte in Indiana mit rund 90 Mitarbeitenden. Die neue Produktionsanlage in Indianapolis für die Luftgase Sauerstoff, Stickstoff und Argon wird dem Plan nach Anfang 2021 in Betrieb gehen. Sie soll Gase in industrieller und medizinischer Qualität für verschiedene Branchen der lokalen und regionalen Wirtschaft produzieren, unter anderem für das Gesundheitswesen, die chemische Industrie, die Lebensmittelindustrie sowie die glas- und metallverarbeitende Industrie.

Erst vor wenigen Tage hat Messer eine neue Luftzerlegungs-Anlage in Vietnam eröffnet.

(jg)

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