Bau einer Produktionsanlage in China

Evonik und Wynca gründen Joint-Venture für pyrogene Kieselsäure

21.08.2018 Der Spezialchemie-Konzern Evonik und das chinesische Unternehmen Wynca haben sich auf die Gründung eines Joint-Ventures geeinigt. 2021 soll das neue Unternehmen in der chinesischen Provinz Jiangsu eine Produktionsanlage für pyrogene Kieselsäure mit einer Kapazität von 8.000 t/a in Betrieb nehmen.

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Pyrogene Kieselsäure kommt unter anderem in der Silikonindustrie für Kleb- und Dichtstoffe in Gebäuden und Fahrzeugen zum Einsatz. (Bild: Evonik)

Pyrogene Kieselsäure kommt unter anderem in der Silikonindustrie für Kleb- und Dichtstoffe in Gebäuden und Fahrzeugen zum Einsatz. (Bild: Evonik)

Pyrogene Kieselsäure (eigentlich: pyrogenes Siliciumdioxid) kommt in transparenten Silikonen, Lacken und Farben, modernen Kleb- und Dichtstoffen sowie nicht brennbaren Isolationsmaterialien zum Einsatz. Der weltweite Markt für das Produkt wächst Evonik zufolge derzeit mit etwa 5 % überdurchschnittlich stark. Kieselsäure gehört zu den „Smart Materials“ und damit zu einem der vier definierten Wachstumskerne des Unternehmens. Erst im Juli 2018 hat Evonik die Erweiterung seiner Kapazität für gefällte Kieselsäuren in der Türkei angekündigt. Die neue Produktionsanlage in China soll einen Betrag im mittleren zweistelligen Millionen kosten. Evonik wird der Vereinbarung zufolge 60 % an dem Gemeinschaftsunternehmen halten.

Wynca komplettiert Wertschöpfungskette

Das chinesische Chemieunternehmen Wynca will mit der Kieselsäure-Produktion seine Wertschöpfungskette für Silikon- und Silan-basierte Produkte komplettieren. Wynca gehört nach eigenen Angabenim Bereich der Agrochemie zu den 20 Top-Unternehmen weltweit und hat sich hauptsächlich auf Pflanzenschutzmittel und organische Silizium-Materialien spezialisiert.

(jg)

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