Ein Austritt von Ammonik bei Infraserv Höchst im Industriepark Höchst aus ungeklärter Ursache ist bereits wieder unter Kontrolle. (Bild: Infraserv Höchst)

Ein Austritt von Ammonik bei Infraserv Höchst im Industriepark Höchst aus ungeklärter Ursache ist bereits wieder unter Kontrolle. (Bild: Infraserv Höchst)

| von Redaktion

Der Vorfall ereignete sich gegen 3:30 Uhr morgens. Der Betreiber löste vorsorglichen Sirenenalarm aus und forderte die Bevölkerung auf ein Gebäude aufzusuchen, Kinder ins Haus zu rufen, Fenster und Türen geschlossen zu halten, Lüftungs- und Klimageräte abzuschalten und das Radio einzuschalten. Aufgrund der vorherrschenden Windrichtung waren vor allem die Stadtteile Höchst und Unterliederbach betroffen. Dieser vorsorglich ausgelöste externe Sirenenalarm wurde um 5:48 Uhr wieder aufgehoben. Die Werkfeuerwehr und Berufsfeuerwehr waren im Einsatz. Die Werkfeuerwehr hat den Ammoniak mit einem Wasserschleier niedergeschlagen. Nach Angaben des Betreibers gab es keine Verletzten, und die gemessenen Konzentrationen des ausgetretenen Ammoniak erreichten keine gesundheitsgefährdenden Werte.

Ammoniak ist ein stark stechend riechender, farbloser gasförmiger Stoff, der beim Einatmen giftig ist. Er verursacht in höheren Konzentrationen schwere Augenschäden, Verätzungen der Haut und Atemwege. In einigen Produktionsanlagen des Industrieparks Höchst dient Ammoniak als Grundstoff zur Herstellung verschiedener Produkte und ist auch ein viel genutztes Kühlmittel.

Aktuelle Informationen und neue Erkenntnisse  liefert der Parkbetreiber auch im Internet unter www.ihr-nachbar.de. Für die Nachbarn des Industrieparks Höchst steht außerdem unter der Telefonnummer 069/305-4000 ein Bürgertelefon zur Verfügung. Infraserv Höchst bittet die Anwohner und Nachbarn für die entstandene Belästigung um Entschuldigung.

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