Polycarbonat-Filament für 3D-Druck

So sieht das fertige Polycarbonat-Filament von Polymaker aus, welches in Teilen aus recycelten Wasserflaschen besteht. (Bild: Covestro)

| von Nora Menzel

Covestro verwendet die 19-Liter-Flaschen des chinesischen Wasserlieferanten Nongfu Spring für das Kunststoff-Recycling. In diesen liegt das Polycarbonat bereits in fast reiner Form vor. Zudem verwendet das Unternehmen lediglich die Flaschen von Nongfu Spring, wodurch es weder die Abfälle sortieren, noch deren Zusammensetzung identifizieren muss. An Rohstoff mangelt es auch nicht, da die 19-Liter-Flaschen in China sowohl in privaten Haushalten, als auch in öffentlichen Einrichtungen weit verbreitet sind.

Die Polycarbonat-Basis aus der Polymaker später die Filamente für den 3D-Druck herstellt, mischt Covestro aus den Abfällen und Neuware. Die Filamente finden Anwendung in der Elektronik- und Automobil-Industrie, wo sie von Marken verwendet werden, die ihre Lieferkette nachhaltiger gestalten wollen. Denn das recycelte Polycarbonat hat laut Covestro im Vergleich zu Neuware einen geringeren CO2-Fußabdruck. Außerdem sei es langlebiger und erfülle teilweise Anforderungen von Umweltsiegeln wie dem Blauen Engel oder dem Epeat-Siegel speziell für IT-Produkte.

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