Das Desinfektionsmittel soll umliegenden Gesundheitseinrichtungen zu Gute kommen. (Bild: Henkel)

Das Desinfektionsmittel soll umliegenden Gesundheitseinrichtungen zu Gute kommen. (Bild: Henkel)

| von goebelbecker

Henkel spendet die produzierten Desinfektionsmittel an umliegende Krankenhäuser und öffentliche Einrichtungen. In der nächsten Woche will das Unternehmen die Produktion fortsetzen und noch einmal etwa die gleiche Menge Desinfektionsmittel produzieren. Allein mit der Produktion aus dieser Woche kann Henkel nach eigener Einschätzung voraussichtlich den Bedarf der großen Düsseldorfer Krankenhäuser und öffentlichen Einrichtungen für die kommenden Wochen abdecken. Darüber hinaus wurden auch Anfragen aus dem Umkreis der 15 deutschen Standorte berücksichtigt. Die Auslieferung und Verteilung erfolge in enger Abstimmung mit den lokalen Gesundheitsämtern, betont das Unternehmen.

Umstellung der Anlage in nur fünf Tagen

In der aktuellen Krise sei „schnelle und unbürokratische Hilfe gefragt“, meint Dr. Daniel Kleine, Standortleiter Düsseldorf und Präsident Henkel Deutschland. Besonders stolz ist er deshalb darauf, dass es  seinem Team – sowohl vor Ort als auch im Home-Office – gelungen ist, die Produktion in nur fünf Tagen erfolgreich umzustellen. Das Projekt in Düsseldorf ist Teil eines umfassenden Solidaritätsprogramms zur Unterstützung von Mitarbeitern, Kunden und Gemeinden, die von der globalen Covid-19-Pandemie betroffen sind. Dies umfasst unter anderem auch eine Spende von 5 Mio. Körper- und Haushaltshygiene-Produkten.

Zuvor hatten unter anderem bereits BASF und das bayrische Chemiedreieck angekündigt, verstärkt Desinfektionsmittel sowie deren Vorprodukte für betroffene Regionen bereitzustellen. (jg)

 

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