Nach Brand beschädigte Rohöl-Destillationsanlage
MOL schließt Reparatur an Donau-Raffinerie ab
Ein Brand hatte im Herbst 2025 Schäden an der Rohöl-Destillationsanlage AV3 in der Donau-Raffinerie von MOL verursacht. Für umgerechnet etwa 49 Mio. Euro hat das Unternehmen Sanierungsarbeiten durchgeführt, sodass es die Produktion in der Anlage im Oktober 2026 schrittweise wieder aufnehmen kann.
Erst nach allen Betriebssicherheitsprüfungen und -tests kann der Anlage wieder Rohöl zugeführt werden.
MOL
Das Projekt wurde termingerecht abgeschlossen, sodass nach dem Abbau der Baumaschinen die schrittweise Wiederaufnahme der Produktion beginnen kann. Nach der Inbetriebnahme und den Tests der AV3-Anlage wird die MOL-Raffinerie in Százhalombatta in Ungarn wieder mit voller Kapazität arbeiten können.
In der kommenden Zeit werden die Systeme gespült, Druckprüfungen durchgeführt, Funktionstests der Prozesssteuerung und der Sicherheitseinrichtungen vorgenommen, die erforderlichen Hilfsstromversorgungen angeschlossen und der Betrieb von AV3 mit den zugehörigen Anlagen der Donauraffinerie abgestimmt. Jeder Schritt des Prozesses wird von strengen Betriebssicherheitsprüfungen und -tests begleitet; erst danach kann Rohöl zugeführt werden.
Eine beschädigte Stahlbetonkonstruktion wurde abgerissen und neu errichtet, und die betroffenen Anlagen sowie die Steuerungs- und elektrischen Systeme wurden wiederhergestellt. Zudem installierte das Unternehmen 27 neue Hochleistungspumpen, tauschte 8 km Rohrleitungen aus und verlegte 100 km Elektrokabel neu.